Die Brücke Hörgensweg ist bis auf Weiteres für den Fahrzeug- und Radverkehr gesperrt. Fußgänger können passieren. Grund sind Statikprüfungen der Brücke nach einem Lkw-Unfall Fotos: ngo

Vorerst gibt es
noch keine Freigabe

Brücke Hörgensweg bleibt gesperrt

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Bei einem Lkw-Unfall auf der A23 wurde auch die Brücke
Hörgensweg über der Autobahn in Richtung Norden
beschädigt. Seitdem ist die Verbindung zwischen
Schnelsen und Eidelstedt gesperrt. Statiker prüfen den Schaden.

Am 23. August krachte ein mit Baggern beladener Tieflader auf der A23 zwischen den Anschlussstellen HH-Eidelstedt und Halstenbek-Krupunder gegen die Brücke Hörgensweg. Dabei wurde die Spannbetonbrücke, Baujahr 1963, beschädigt. Verletzte gab es bei dem Unfall nicht. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) sperrte daraufhin die Brücke für den Fahrzeugverkehr.

„Der Bagger auf dem Lkw hat alle vier Hauptträger gestreift und sie dabei zum Teil beschädigt. Eine unmittelbare Einsturzgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt“, sagt LSBG-Sprecher Henning Grabow auf Wochenblatt-Nachfrage. Fußgänger können die Brücke weiterhin nutzen. Für den Radverkehr könne aber keine Freigabe erteilt werden, da die baulichen Vo-raussetzungen nicht gegeben sind.

„Derzeit wird der gesamte Brückenüberbau statisch nachgerechnet. Nach aktuellem Stand ist mit einem Ergebnis der Nachrechnung nicht vor Ende Oktober zu rechnen. Erst nach Vorlage der Ergebnisse können Aussagen zur Möglichkeit einer Instandsetzung oder Verkehrsfreigabe getroffen werden,“ erklärt der LSBG-Sprecher die anhaltende Sperrung. ngo

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