44 neue Schulen werden in der Stadt gebaut, bestehende Schulen vergrößert
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Schulsenator stellt Änderungen vor

Neuer Schulentwicklungsplan

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Hamburgs Schulbehörde hat nachgelegt. 44 neue Schulen werden in der Stadt gebaut, bestehende Schulen vergrößert.

Bis 2030 will die Stadt mehr als vier Milliarden Euro in den Aus- und Neubau von Schulen investieren. Grund: Die Zahl der Schüler in Hamburg steigt seit Jahren. Bis 2030 soll die Zahl um 40.000 auf 215.000 Schüler steigen. Nach der Vorstellung des ersten Schulentwicklungsplans (SEPL) im Mai, hat Schulsenator Ties Rabe Ende September den überarbeiteten SEPL vorgelegt. Statt der ursprünglich 39 neuen Schulen werden jetzt 44 in den kommenden Jahren gebaut. Davon profitieren auch Lokstedt und Schnelsen mit je einer neuen Campus-Stadtteilschule (das Wochenblatt berichtete). Diese weiterführenden Schulen bieten parallel gymnasiale Klassen mit Abitur nach acht Jahren und Stadtteilschulklassen mit allen Abschlüssen und dem Abitur nach neun Jahren an. Zusätzlich wird ein Großteil der bestehenden Schulen in Lokstedt, Niendorf und Schnelsen ausgebaut. So könnten beispielsweise in der Niendorfer Grundschule Sethweg künftig vier Parallelklassen eingerichtet werden.

Doch nicht alle Schulen wollen wachsen. So bleibt die Grundschule Sachsenweg in Niendorf zweizügig. Im ersten SEPL-Entwurf waren drei Klassen geplant. Eine Entscheidung, die viele betroffene Eltern ärgert. Auch andere Schulen in den drei Stadtteilen sehen den Ausbau teils kritisch und weisen in ihren Stellungnahmen auf fehlende Räume, zu kleine Mensen oder zu wenig Sportkapazitäten hin. Die Parteien in der Eimsbütteler Bezirksversammlung fordern eine bessere Einbindung der Bezirkspolitik, etwa bei der Flächensuche für die neuen Schulstandorte in Lokstedt und Schnelsen. ngo

>>> Alle Stellungnahmen der Schulen in Lokstedt und Niendorf: bit.ly/2lTdpyR; Schnelsen: bit.ly/2lRYwwI, SEPL 2019, Endfassung: bit.ly/2o4beJr

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