Gefährlich: Bei rechten Abbiegemanövern befinden sich Radfahrer häufig im toten Winkel der Lkw-Fahrer
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Mehr Schutz für Radfahrer

Abbiegeunfälle erfolgreich verhindern

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Immer wieder werden Radfahrer bei Abbiegeunfällen schwer verletzt oder getötet. Jetzt werden effektive Schutzmaßnahmen gefordert.

Für mehr Sicherheit der Fahrradfahrer im Hamburger Straßenverkehr setzen sich auch die Eimsbütteler Bezirkspolitiker ein. In ihrer jüngsten Sitzungsrunde stimmten die Mitglieder der Bezirksversammlung per Antrag dafür, dass ein Vertreter der zuständigen Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) noch in diesem Jahr den Politikern im Eimsbütteler Verkehrsausschuss mögliche Maßnahmen zum „wirksamen Verhindern von Abbiegeunfällen“ vorstellt und erörtert. Dazu gehören beispielsweise technische Abbiegeassistenten für Lkw, die in der Regel aus Kamera, Sensoren oder Radar bestehen. In Hamburg läuft seit dem Frühling ein Pilotprojekt mit städtischen Fahrzeugen. Andere Varianten wären fest installierte Spiegel im Kreuzungsbereich oder sogenannte „Protected Bike Lanes“. Bei diesem Konzept schützen und trennen Barrieren wie Poller oder Bordsteine den Radfahrer vom Autoverkehr. ngo

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