Ist gespannt auf die neue Herausforderung: Die neue HdJ-Leiterin Christina Schlegel
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Von den Kleinen zu den Großen

Christina Schlegel Neue Leiterin im HDJ

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Ab Oktober gibt es im Haus der Jugend Niendorf ein neues Gesicht. An die Stelle der vorherigen Leitung Ulrike Schütt tritt Christina Schlegel, die bislang das Spielhaus Wagrierweg geleitet hat. Im Interview mit Wochenblatt-Redakteurin Katrin Hainke sprach die 29-jährige studierte Kindheitspädagogin über Ihre neue große Herausforderung.

Niendorfer Wochenblatt: Frau Schlegel, vom Spielhaus bis zum Haus der Jugend (HdJ) ist es nicht weit. Ihr täglicher Arbeitsweg wird sich daher nicht grundlegend verändern, vieles anderes aber wahrscheinlich schon?
Christina Schlegel: Stimmt. Der größte Unterschied ist das Alter der Kinder. Ins Spielhaus kommen die Lütten bis zu zehn Jahren, im HdJ geht es ab zehn Jahren erst los. Dementsprechend sind es ganz andere Themen, aber auch Probleme, die beschäftigen.

NW: Mit welchen Erwartungen beginnen Sie die neue Stelle?
Schlegel: Für mich ist die Aufgabe eine neue große Herausforderung, auf die ich mich sehr freue.

NW: Was hat Sie dazu veranlasst, diese Heraus-forderung anzunehmen?
Schlegel: Der Wechsel ist für mich eine berufliche Weiterentwicklung nach vier Jahren Spielhaus-Leitung. Allein aufgrund seiner Größe gibt es im Haus der Jugend beispielsweise deutlich mehr Möglichkeiten zur Gestaltung von Angeboten. Ich gehe aber mit einem lachenden und einem weinenden Auge, da mir das Spielhaus sehr am Herzen liegt.

NW: Was spricht konkret für Sie als neue Leiterin?
Schlegel: Das Spielhaus und das HdJ arbeiten eng zusammen und haben viele Berührungspunkte. Kinder, die für das Spielhaus zu alt werden, unterstützen wir dabei, einen Weg ins Haus der Jugend zu finden. Ich kenne also bereits viele Abläufe und auch einige der Kinder.

NW: Haben Sie schon konkrete Pläne? Möchten Sie etwas verändern?
Schlegel: Ich denke, das HdJ ist eine tolle Anlaufstelle, wo aktiv viel für die Kids getan wird. Es muss niemand Angst haben, dass ich alles umkrempele. Aber neue Denkanstöße und Ideen bringe ich natürlich mit.

NW: Mit 29 Jahren sind Sie sehr jung. Haben Sie Angst, nicht ernst genommen zu werden?
Schlegel: Bei den Kollegen auf keinen Fall (lacht), die kenne ich bereits gut. Durch meine ruhige und liebe Art kann es aber sein, dass mich einige Kids herausfordern werden. Ich trete aber durchaus konsequent auf und kann auch klare Grenzen setzen. Wichtig ist zunächst, Vertrauen aufzubauen. kh

NW: Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute!

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