Die ehemalige Anna-Warburg-Schule ist jetzt ein beliebtes Begegnungszentrum
Foto: mf

„Ein Ort wie Medizin“

Preisnominierung für das Begegnungszentrum

Archiv| Views: 264

Die Alte Schule in Niendorf wurde für den Deutschen Nachbarschaftspreis nominiert. Noch bis zum 24. September kann für das Begegnungszentrum abgestimmt werden. 106 herausragende Nachbarschaftsprojekte aus 16 Bundesländern sind für den Nachbarschaftspreis 2019 nominiert, der mit 5000 Euro dotiert ist.

In den Räumen der ehemaligen Anna-Warburg-Schule am Tibarg 34 hat die Initiative Wir für Niendorf seit Frühjahr 2017 einen Begegnungsort für Geflüchtete und Nachbarn geschaffen, inklusive Café, Künstlerateliers und Angeboten wie Nähwerkstatt, arabischen Tanz, Deutschunterricht, Lesungen und vielen mehr. Ein Ort „wie Medizin“ ist die Alte Schule für den syrischen Künstler Meyhar, der hier ein Atelier hat. Rund 150 ehrenamtliche Helfer ermöglichen mit hauptamtlichen Akteuren den Ablauf und das umfangreiche Programm: „Die Ehrenamtlichen kriegen das mit unglaublich viel Einsatz hin“, lobt Pastorin Maren Gottsmann von Wir für Niendorf.

„In Urlaubs- und Krankheitsphasen sind die Teams aber manchmal dünn besetzt. Deshalb können wir noch viel mehr Unterstützer gebrauchen, auch für die Einzelbetreuungen!“. Sorgen bereitet den Machern der Alten Schule, die derzeit einen Verein gründen, jedoch der zukünftige Standort. Bis Ende 2020 sind der Verbleib und die Finanzierung laut Maren Gottsmann am Standort gesichert. Langfristig soll das Gebäude im Zuge der Umsetzung des Bebauungsplans Niendorf 92 jedoch abgerissen werden. „Wir möchten das Begegnungszentrum gerne in dem neu gestalteten Bereich im Rahmen des Bebauungsplanes Niendorf 92 etablieren. Aber das muss finanziert werden. Da suchen wir zur Zeit nach Möglichkeiten. Und wir werden Räumlichkeiten für die Übergangszeit benötigen“, so Maren Gottsmann. Die Stimme für den Nachbarschaftspreis kann auf www.nachbarschaftspreis.de/de/publikumspreis abgegeben werden. mflü

Comments are closed.