2007 ging es einmalig über das Rollfeld des Airports Foto: Penner

Um den Flughafen

Geschichten um das Airport Race

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Er gehört zu den traditionsreichsten Lauf-
veranstaltungen Hamburgs. Das Internationale Airport
Race erlebt in  diesem Jahr seine 36. Auflage.

Über zehn Meilen oder 16,09 Kilometer geht es einmal um den Helmut-Schmidt-Flughafen herum. Aus der Taufe gehoben haben das Rennen Ralph Behrens und Udo Grünhagen vom Lufthansa Sportverein Hamburg. Die beiden LSV-Aktiven nahemen im Jahre 1983 erstmals an einem World Airline Road Race in Florida teil – einem Rennen, an dem viele Mitarbeiter von Fluggesellschaften teilnehmen.

Sowas muss Hamburg auch haben, waren sich die beiden einig: Am 16. September 1984 gab Ralph Behrens um 12.12 Uhr den Startschuss zum ersten Hamburger Airport Race. Start und Ziel ist die Sportanlage des LSV in der Borsteler Chaussee. „Höhepunkt sind die Querung des Krohn-stiegtunnels und das Durchlaufen eines Parkhauses“, erzählt Ralph Behrens. Viel Grün gibt es dann  entlang der Strecke.

Und auch die startenden und landenden Flugzeuge können beim Laufen beobachtet werden“. Einmal ging es bislang sogar über das Rollfeld. Im Jahr 2007 wurde der Lauf in die Airport Days Hamburg eingegliedert, die Strecke führte über das Vorfeld der Lufthansa Technik, unter der Tragfläche des damals neuen Airbus A380, über die Umlaufstraße vorbei am Tower des Airports. „Das war sagenhaft“, erinnert sich Behrens zurück.

In weniger guter Erinnerung  ist das Jahr 2001. Am 16. September, wenige Tage nach den Terroranschlägen in den USA, sollte das Airport Race stattfinden. Viele Sportfreunde verzichteten auf die Rückerstattung der Meldegelder. Das sorgte dafür, dass der Verein nicht Konkurs anmelden musste. oj

 36. Internationales Airport-Race,
So. 15.09., Start: 11 Uhr

Anmeldung: www.airportrace.de

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