In Fahrtrichtung Niendorf-Nord befindet sich der neue Aufzug an der Haltestelle Joachim-Mähl- Straße.
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Endlich: U-Bahnlinie U2 ist barrierefrei

Umbauarbeiten in Niendorf dauerten länger

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Mit einem Jahr Verspätung ist der barrierefreie Ausbau an der U-Bahn-Haltestelle Joachim-Mähl-Straße zu Ende gegangen. Ab Donnerstag, 25. Juli, soll auch der zweite Aufzug in Betrieb sein.

Damit ist dann die gesamte Strecke der U2 von Niendorf-Nord bis Mümmelmannsberg für Fahrgäste mit Behinderungen, Ältere und Familien mit Kinderwagen ohne Hindernisse zu erreichen. An allen 25 Haltestellen stehen Aufzüge, erhöhte Bahnsteige und Leitsysteme für sehbehinderte und blin-de Menschen zur Verfügung. In Niendorf wurde bis zu-letzt an einem neuen Zugang mit Aufzug und Treppe in der Paul-Sorge-Straße in Fahrtrichtung stadtauswärts gebaut, nachdem der Aufzug stadteinwärts bereits seit einem halben Jahr funktioniert. Die Gesamtinvestiti-onen für den Umbau liegen hier bei rund 4,4 Millionen Euro.

Grundwasser behinderte die Arbeiten
Der ursprüngliche Termin Sommer 2018 konnte nicht gehalten werden, weil das Bauen im Grundwasser das Projekt schwierig und zeitaufwändiger als geplant gestaltet
habe, berichtete Hochbahn-Pressesprecherin Constanze Dinse dem Niendorfer Wochenblatt. „Durchaus herausfordernd“ sei auch der Bau des komplett neuen Ausgangs in Abhängigkeit vom Straßenbau gewesen. Bereits kurz vor Weihnachten war der barriere-freie Umbau der Station Hagendeel fertig geworden, ebenfalls mit einem Jahr Verzögerung.

Noch im laufenden Jahr werden die Umbauarbeiten für den barrierefreien Ausbau an den U-Bahn-Haltestellen Lübecker Straße, Ritterstraße, Alter Teichweg und Wandsbeker Chaussee abgeschlossen (alles Linie U1). (bk)

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