Wendlohstraße/Ecke Herzog-Bruno-Weg wird es weder eine Ampel noch einen Zebrastreifen geben Foto :ngo

Querungshilfe kommt nicht

Wendlohstraße: Polizei sieht keinen Handlungsbedarf

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Die Kommunalpolitik hat Ende 2018 eine Querungshilfe
für die Wendlohstraße angefragt, um den Weg für Kinder der
Kita und Grundschule Bindfeldweg zu verbessern. Die Polizei
hat die Lage vor Ort geprüft.

Der Weg für Kinder in Richtung Bindfeldweg soll nach dem Willen der Politiker im Regionalausschuss Lokstedt mit dem Bau einer Sprunginsel, Ampel oder eines Zebrastreifens sicherer werden (das Wochenblatt berichtete). Das zuständige Polizeikommissariat (PK) 24 hat sich die Verkehrssituation in der Wendlohstraße, Höhe Herzog-Bruno-Weg angeschaut. Die Wendlohstraße ist eine 6,50 Meter breite Tempo-50-Straße mit Buslinienverkehr. Die Haltestellen sind südlich des Herzog-Bruno-Weges.

Bei der letztmaligen Kontrolle zwischen 7 und 8 Uhr morgens haben 33 Personen, davon fünf Kinder in Begleitung Erwachsener die Straße überquert. Zur selben Zeit sind 491 Fahrzeuge durch die Wendlohstraße gefahren. Dass seien nach bundesweit geltenden Richtlinien zu wenig Fußgänger für den Bau einer Ampel oder eines Zebrastreifens, so Thomas Piper, Leiter der Abteilung Prävention und Verkehr beim PK 24. Da es zudem immer ausreichend lange Abstände zwischen den Fahrzeugen gibt, sind die Wartezeiten für Fußgänger weniger als 45 Sekunden. Somit gäbe es ausreichend Zeit, die Straße ohne Konflikte zu überqueren, so Piper. Für den Bau einer Mittel- oder Sprunginsel ist die Wendlohstraße zu schmal.

Eine Auswertung der Verkehrsunfälle (2016-2018) in diesem Bereich hat gezeigt, dass es keine Unfälle mit Fußgänger- oder Radfahrerbeteiligung gegeben hat. Fazit: es gibt keine besondere Gefährdungslage und es sind zu wenige Fußgänger die über die Straße laufen. Deshalb ist derzeit keine Überquerungshilfe für Fußgänger nötig. ngo

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