Lokale Institutionen feierten Foto: mf

Lokale Institutionen feierten mit den Lokstedtern das Klima und den Abschluss des Forschungsprojekts zum Thema Foto: mf

Feiern rund ums Klima

Forschungsprojekt mit großem Fest in Lokstedt beendet

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Das Forschungsprojekt „Klimafreundliches Lokstedt“ feierte sein Projektende am 14. Juni mit einem großen Straßenfest in der Grelckstraße. Dabei fand auch das Lastenrad ein neues Zuhause.

Auch Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) und Be-zirksamtsleiter Kay Gätgens (SPD) feierten mit. Die Forschenden zeigten sich mit dem dreijährigen Projekt hochzufrieden: „Die Nachbarschaftsbeziehungen und Unterstützungsnetzwerke waren viel größer als gedacht in einer Großstadt“, resümiert Projektleiterin Professorin Anita Engels von der Universität Hamburg. Sie und ihre Projektpartner freuen sich über die große Beteiligung der Lokstedter. Deren Wunsch nach einem belebten Stadtteilzentrum wurde mit dem Abschlussfest in der Grelckstraße aufgegriffen: „Es sollte keine Abschlusskonferenz hinter verschlossenen Türen geben“, erklärt Kerstin Walz von der Universität Hamburg.

„Damit Klimaschutz gelingt, ist es entscheidend, das Wissen und die Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger vor Ort einzubeziehen. Das Forschungsprojekt gibt uns wertvolle Hinweise, wie wir gemeinsam Stadtteile gestalten und weiterentwickeln können, um Klimaschutz im Alltag möglich zu machen“, resümierte Umweltsenator Jens Kerstan.

Lastenrad geht an Kita

Das Lastenfahrrad, das drei Jahre lang für das Projekt im Stadtteil genutzt wurde, fand über einen Wettbewerb neue Besitzer. Sieger wurde das Kinderhaus Lokstedt. „Uns hat die Zweifachnutzung besonders überzeugt. In der Woche wird das Rad von der Kita für Ausflüge oder den Transport von Materialien genutzt, am Wochenende können es die Eltern oder andere Personen ausleihen“, begründet Kerstin Walz die Entscheidung der Jury.

Das Forschungsprojekt „Klimafreundliches Lokstedt“ wurde gemeinsam von der Universität Hamburg, dem Bezirksamt Eimsbüttel, der Behörde für Umwelt und Energie Hamburg und der Hafencity Universität umgesetzt. Das Projekt hat Klimaschutz und Stadtteilentwicklung mit der Fragestellung zusammengebracht, wie ein klimafreundliches Leben und eine hohe Lebensqualität im Stadtteil vereinbart werden können und was sich die Einwohner wünschen. In den drei Themenfeldern Haushaltsenergie, Mobilität und Ressourcenschutz wurden dafür Haushaltsbefragungen durchgeführt und auf deren Basis mögliche Maßnahmen erarbeitet. Die Lokstedter wünschten sich neben einem Zentrum für ihren Stadtteil unter anderem einen Tauschtag im Quartier. mf

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