Gerätehaus

Die freiwilligen Helfer in Niendorf würden sich über eine Modernisierung ihres Gerätehauses freuen Foto: kh

Modernisierung, ja.
Aber wann?

Niendorfs Gerätehaus muss saniert werden

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Die Notwendigkeit für eine Modernisierung des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Niendorf ist bei der Hamburger Landesbereichsführung bekannt und berücksichtigt – konkrete Maßnahmen sind derzeit aber noch nicht geplant.

Dass eine grundlegende Sanierung des in die Jahre gekommenen Gerätehauses von den freiwilligen Helfern dringend gewünscht beziehungsweise auch benötigt wird – allem voran eine räumliche Trennung von schmutziger Einsatz- und sauberer Alltagskleidung – darüber berichtete das Niendorfer Wochenblatt in seiner Ausgabe vom 24. April.
Der Artikel war Anlass für den Bürgerschaftsabgeordneten Marc Schemmel (SPD) bei der Hamburger Behörde für Inneres und Sport zum aktuellen Sachstand und zum weiteren Vorgehen nachzufragen. „Die Landesbereichsführung hat seit 2012 eine sogenannte Ampelliste für die Umsetzung von Baumaßnahmen in der Freiwilligen Feuerwehr installiert, die alle Notwendigkeiten erfasst und eine wichtige Übersicht über die jeweiligen Baubedarfe gibt“, so ein Sprecher der Innenbehörde. Dabei belege das Niendorfer Gerätehaus mit zwei Maluspunkten einen „guten Mittelplatz“. Die Notwendigkeiten seien berücksichtigt und die Landesbereichsführung sei zudem bemüht, auch diese Bedarfe im Kontext aller anderen Notwendigkeiten an den verbleibenden Feuerwehrhäusern anzugehen. Wann das konkret sein wird, steht demnach aktuell noch nicht fest.
„Politisch haben wir in der Bürgerschaft über den Sanierungsfonds die Mittel für die Freiwilligen Feuerwehren erhöht und damit auch mehr Spielraum zur Umsetzung von Maßnahmen ermöglicht“, betont Schemmel.Die Wahlkreisabgeordneten haben sich zudem dafür eingesetzt, dass die Freiwillige Feuerwehr

Fahrzeughalle

Für den Einsatz ziehen sich die freiwilligen Helfer derzeit in der Fahrzeughalle um Foto: kh

Niendorf dieses Jahr aus den Tronc-Mitteln (Mittel für gemeinnützige Zwecke) benötigte LED-Handlampen beschaffen kann. Die Schnelsener Wehr erhält aus dem gleichen Topf außerdem 5000 Euro für einen Anhänger für das Jugendfeuerwehr-Fahrzeug.
„Wir freuen uns über die Unterstützung“, äußert sich der Niendorfer Wehrführer Tobias Höppner: „Es geht schließlich auch um die Gesundheit unserer Kameraden, die ehrenamtlich jederzeit für die Hamburger Bürger in den Einsatz gehen.“  kh

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