850 Lokstedter beteiligten sich an einer Umfrage zur Zukunft der Grelckstraße, die nach ihrer Ansicht noch mehr zu einem Treffpunkt für Lokstedt aufgewertet werden sollte Foto: kn

850 Lokstedter beteiligten sich an einer Umfrage zur Zukunft der Grelckstraße, die nach ihrer Ansicht noch mehr zu einem Treffpunkt für Lokstedt aufgewertet werden sollte Foto: kn

Bürger und Kaufleute stellen Forderungen

Grelckstraße bald Treffpunkt für Lokstedt?

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Wie nutzen die Lokstedter die Grelckstraße und wie sehen sie die Zukunft der alten Dorfstraße? Das wollte die Zukunftswerkstatt Lokstedt wissen. Nun hat sie die Ergebnisse vorgestellt.

Dass den Bürgern das Thema auf der Seele brennt, machte die hohe Beteiligung von mehr als 850 Lokstedtern deutlich. Die Eindeutigkeit der Ergebnisse überraschte die Macher der Zukunftswerkstatt. Gewünscht wird die stärkere Nutzung der Grelckstraße als Treffpunkt. Dabei geht es nicht nur um ein erweitertes Angebot an Geschäften und Lokalen, sondern vor allem auch um die Aufenthaltsqualität. Dafür, so ein weiteres Umfrageergebnis, sei eine weniger gefährliche Verkehrsführung nötig.

Die Umfrageergebnisse wurden von Karin Langosch und Uwe Reimer präsentiert Foto: privat

Die Umfrageergebnisse wurden von Karin Langosch und Uwe Reimer präsentiert Foto: privat

Ähnlich äußerten sich auch die Kaufleute und Co. Lokstedt. Die Gewerbegemeinschaft stellte auf der Veranstaltung ihren Forderungskatalog vor, den sie direkt an Bezirksamtsleiter Kay Gätgens (SPD) geschickt hatte. Zu den wesentlichen Punkten gehören die Erneuerung und Ergänzung der Bänke, eine bessere Straßenbeleuchtung, die Verbreiterung der Fußwege, Verbesserung der Parksituation, Bepflanzung der Grünflächen, Schaffung von kinderfreundlichen Flächen und die Beseitigung von Stolperstellen. „Die Straße soll zum Verweilen einladen“, fordert Paul Schneider, zweiter Vorsitzender der Kaufleute. Wenn sich die Aufenthaltsqualität verbessert, seien auch mehr gastronomische Angebote zu erwarten.
Kritik an Veloroute 3
Bedenken wurden gegen die Veloroute 3 erhoben, die durch die Grelckstraße führen soll. Für Fußgänger bliebe dann noch weniger Platz. „Eine alternative Streckenführung muss angedacht werden“, forderte ein Zuhörer. Uwe Reimer von der Zukunftswerkstatt plädierte für Testphasen: „Nicht vorschnell Konzepte der Verkehrsberuhigung ausschließen, sondern sie zeitlich begrenzt erproben und dann schauen, was sich in der Praxis bewährt hat!“
Die Macher der Zukunftswerkstatt sind sich einig, dass der Runde Tisch, den das Bezirksamt auf Vorschlag der Lokalpolitik einrichtet, den geeigneten Rahmen für die Umsetzung der Ideen und Wünsche bietet. mf

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