Seit voriger Woche sitzt die Kirchenkreisverwaltung an der Friedrich-Ebert-Straße in Niendorf Fotos: bk

Seit voriger Woche sitzt die Kirchenkreisverwaltung an der Friedrich-Ebert-Straße in Niendorf Fotos: bk

Kirchenkreis bezieht das neue Verwaltungsgebäude

Haus der Kirche wird im September öffentlich vorgestellt

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Noch wird gebaut in Niendorf an der Ecke Friedrich-Ebert-/Max-Zelck-Straße, aber die ersten Kirchenkreismitarbeiter sind in ihre neuen Büros eingezogen.

Gleich nach Ostern waren die Umzugskartons aus den angemieteten Räumlichkeiten in der Kieler Straße eingetrudelt, und schon am Donnerstag wurde das neue Verwaltungsgebäude teilweise in Betrieb genommen – während auf einem Teil des Geländes noch weitergebaut wird.

„Am 6. Mai wird dann noch das vierte Obergeschoss im Neubau bezogen“, berichtete dem Wochenblatt Michael Benthack, Geschäftsführer im Bereich Kirchliche Immobilien. Ende Juni soll schließlich der umgebaute Altbau fertig werden, so dass ab Juli die gesamte Kirchenkreisverwaltung an einem einzigen Standort arbeiten wird.

Ende in Sicht - darauf freuen sich auch der Geschäftsführer der Kirchlichen Immobilien, Michael Benthack und Kirchenkreismitarbeiterin Ulrike Dorner

Ende in Sicht – darauf freuen sich auch der Geschäftsführer der Kirchlichen Immobilien, Michael Benthack und Kirchenkreismitarbeiterin Ulrike Dorner

Bei der Gestaltung der neuen Räumlichkeiten haben die Planer viel an das Wohl der Mitarbeiter gedacht. Michael Benthack: „Bürolärm kann krank machen. Das soll hier alles ganz anders werden.“ Die Büros verfügen über exzellente Schalleigenschaften, telefoniert wird per Headset, und wer Ruhe für konzentriertes Arbeiten braucht, kann sich in Einzelräume zurückziehen. Vom Verkehrslärm kommt praktisch nichts im Gebäude an, und am Empfangstresen im Erdgeschoss werden Besucher gleich an die richtige Stelle geleitet. Ein Verkehrskonzept für die Mitarbeiter, bestehend aus Tiefgarage, Bahn, Bus und Fahrrad, soll verhindern, dass die Anwohnerstraßen zugeparkt werden. Außerdem wird noch über die Einrichtung einer Stadtrad-Station verhandelt.

Leer stehen muss allerdings in der ersten Zeit der Laden im Erdgeschoss, der für die Bäckerei Hönig vorgesehen war. Michael Benthack: „Die Bäckerei hat sich anders entschieden und möchte nicht mehr einziehen.“ Die Suche nach einem Ersatz läuft. Der Öffentlichkeit vorgestellt wird das neue Haus der Kirche dann im September, bei der hamburgweiten Aktion „Nacht der Kirchen“. bk

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