Bezirksmitarbeiter jan Phillipp Stephan (li.) im Gespräch mit interessierten Bürgern Foto ngo

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Schnelsener mit vielen Ideen

BÜRGERBETEILIGUNG „Fokus Frohmestraße“ gestartet

Archiv, Schnelsen| Views: 221

Auf diesen Abend haben viele Schnelsener gewartet und so ist die Auftaktveranstaltung zur Neugestaltung der Frohmestraße im Freizeitzentrum sehr gut besucht.

Rund 150 Bürger wollen ihre Ideen für eine neu gestaltete Frohmestraße einbringen. Jan Philipp Stephan vom Bezirksamt Eimsbüttel eröffnet die Auftaktveranstaltung mit Vertretern der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg (steg), die im Auftrag vom Bezirksamt alle Beteiligungsformate durchführt.

Zunächst gibt Stephan, Leiter der Eimsbütteler Stadt- und Landschaftsplanung, einen Überblick über die bisherigen Planungen und den Status Quo der Frohmestraße. So entstehen in dem dicht besiedelten Stadtteil mit hoher Kaufkraft viele neue Schnelsener mit vielen Ideen BÜRGERBETEILIGUNG „Fokus Frohmestraße“ gestartet Wohnungen.

Auch deshalb müssen die „Problemfelder“ Verkehr, Einkaufen und Parken in und um die Frohmestraße als Zentrumsmeile gelöst werden, so Stephan. Er betont, dass die folgende Diskussion bewusst offen gestaltet sei, um keine Bürger-Idee zu verlieren. Mit Leidenschaft An den drei Thementischen „Gewerbe, Handel und Dienstleistung (plus: Kommunikation und Image)“, „Verkehr und Mobilität (Freizeit, Spiel und Sport)“ sowie „Aufenthalt und öffentlicher Raum (Städtebau und Architektur)“ sprechen die Menschen im Anschluss über ihre Vorschläge. Verkehr und Mobilität werden besonders leidenschaftlich diskutiert. Ein Ideen-Auszug: ein Parkhaus vor dem Freizeitzentrum, Parkflächen auf dem A7-Deckel, Garagen unter Sportplätzen, eine autofreie Frohmestraße nur mit Busverkehr, die Verlegung des Radverkehrs in den Schleswiger Damm.

An einem vierten Tisch wachsen Lego-Türme in die Höhe. Je höher der Turm, desto wichtiger das Thema für die Bürger. Am höchsten ist am Ende der rote Turm „Verkehr/Mobilität“, gefolgt vom schwarzen Turm „Gewerbe/Handel/Dienstleistung“.

Jan Philipp Stephan ist begeistert. Die Menschen diskutierten nicht nur, sondern notierten auf vielen Karten ihre Ideen und liefern so reichlich Input, so Stephan. Die Karten werden ausgewertet und dokumentiert.

Für eine gesicherte Finanzierung zur Umgestaltung der Frohmestraße, will der Bezirk Fördergelder aus dem „Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung“ (RISE) beantragen. Der RISE-Plan wird voraussichtlich am 6. Mai im Regionalausschuss Lokstedt vorgestellt.  ngo

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