Die Spitzenkandidaten der Eimsbütteler Grünen mit Ali Mir Agha, Dietmar Kuhlmann, Lisa Kern und Umweltsenator Jens Kerstan trafen sich im Niendorfer Gehege zum Dialog mit interessierten Bürgerinnen und Bürger (v. li.)Foto: kn

Die Spitzenkandidaten der Eimsbütteler Grünen mit Ali Mir Agha, Dietmar Kuhlmann, Lisa Kern und Umweltsenator Jens Kerstan trafen sich im Niendorfer Gehege zum Dialog mit interessierten Bürgerinnen und Bürger (v. li.)Foto: kn

Wahlkampf-Auftakt im Gehege

Die Grünen waren auf Info-Pirsch mit Umweltsenator Jens Kerstan

Allgemein| Views: 116

Das Niendorfer Gehege muss seinen naturnahen Charakter behalten. Der Schutz des Waldes mit seiner Tier- und Pflanzenwelt heute und in Zukunft ist eine wichtige Aufgabe, meinen die Grünen.

Das Thema Nachhaltigkeit stand beim Sonntagsspaziergang mit Umweltsenator Jens Kerstan und den Eimsbütteler Grünen im Fokus. Rund vierzig politisch Interessierte folgten der Einladung zu einem Rundgang durch das Niendorfer Gehege mit Kerstan sowie den Eimsbütteler Wahlkandidaten der Grünen, Lisa Kern, Dietmar Kuhlmann und Ali Mir Agha. Fachkundlich begleitet wurde das Politiker-Team von den beiden Niendorfer Vereinen Pro Niendorfer Gehege mit Susanne Egbers, Johanna Brede, Herwin Ehlers sowie vom Forum Kollau mit Hans Joachim Jürs.
Treffpunkt war der große Gehege-Spielplatz, der gleich eine rege Diskussion zum Thema Toilettenhäuser auslöste. Lisa Kern stellte klar, dass es keine Toiletten auf dem Spielplatzgelände geben werde. Statt dessen sei eine Nutzung der Toiletten in der anliegenden Försterei ermöglicht worden. Auch eine Erweiterung des Spielplatzes mit noch mehr Spielgeräten stellte sie außer Frage. Grundsätzlich – so wurde deutlich – sehen die Grünen jede neue Baumaßnahme im Niendorfer Gehege kritisch. Sie müssten auf Nachhaltigkeit geprüft werden. Ein solches Projekt ist etwa die neue, barrierefreie Aussichtsplattform am Damwildgehege, die in ihrer Einfassung aus Feldsteinen Lebensraum für Fledermäuse und Eidechsen bietet.
Hingewiesen wurde bei dem Rundgang auch auf den bereits zurück gebauten Betriebshof der „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald”. Das Gelände wurde renaturiert und ein neuer Teich angelegt.
Lobende Erwähnung fanden Försterei und Forstmeister Sven Wurster, der bei allen Maßnahmen immer mit viel Tatkraft zur Seite stehe, ob beim Beschneiden der Bäume zur Flugsicherung oder Pflegearbeiten im Wald.
Neues Verkehrskonzept
Kontrovers wurde über die Entwicklung der Straßenquerung durch das Niendorfer Gehege diskutiert. „Keine Lösung kann nicht die Lösung sein”, mahnte Lisa Kern, die sich für eine tageszeitliche Sperrung oder Einbahnstraßenlösung stark machte. kn

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