Gemeinsamer Rundgang über den Tibarg mit der Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen - Tibarg-Akteure und SPD-Vertreter trafen sich mit Dorothee Stapelfeldt (4.v.re.) Foto: kh

Gemeinsamer Rundgang über den Tibarg mit der Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen - Tibarg-Akteure und SPD-Vertreter trafen sich mit Dorothee Stapelfeldt (4.v.re.) Foto: kh

Schon viel erreicht – noch viel geplant

Rundgang über den Tibarg mit Stadtentwicklungs-Senatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD)

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Gemeinsam mit Tibarg-Akteuren und Vertretern der SPD hat die Hamburger Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Dorothee Stapelfeldt, dem Tibarg einen Besuch abgestattet.

„Mein Eindruck ist sehr positiv“, meinte die Senatorin nach dem einstündigen Rundgang, zu dem SPD-Bürgerschaftsabgeordneter Marc Schemmel geladen hatte. Besonders hervor hobt sie das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Akteuren mit dem Bedürfnis, gemeinsam Verbesserungen zu erreichen: „Der persönliche Aspekt und die Identifizierung mit dem Stadtteil machen viel aus und können meiner Meinung nach nur zu langfristigen Erfolgen führen.“

Auf einen sichtbaren Erfolg der Arbeit des BID (Business Improvement District) Tibarg II wies Sprecher Reder Wullenweber hin: „Im Gegensatz zu anderen Stadtteilen haben wir kaum Leerstände.“ Neben dem BID gebe es auf dem Tibarg zudem seit 50 Jahren eine aktive Werbegemeinschaft, die Arbeitsgemeinschaft Tibarg (AGT), die ebenfalls zur Attraktivität des Standorts beitrage.

Nina Häder, die Quartiersmanagerin des BID, hob in dem Zusammenhang die gute Kooperation von Tibarg und Tibarg Center hervor, die nicht in Konkurrenz zueinander stehen würden.

Vom Tibarg Center ging es zum südlichen Tibarg. Auch wenn sich hier einiges getan habe, sei es nach wie vor erklärtes Ziel, diesen Bereich weiter zu beleben, so Reder Wullenweber.

Viel zu berichten gab es vor allem über die Fläche zwischen mittlerem Tibarg und Garstedter Weg, die im Zuge des Bebauungsplans 92 neu geordnet werden soll. Einig sind sich alle Akteure, dass hier weniger der Einzelhandel, als vielmehr Gastronomie, Büroflächen, soziale Begegnungsstätten und vor allem Wohnungen einen Platz erhalten sollten. Ob hier unter Umständen die Bestimmungen der neuen Gebietskategorie „Urbanes Gebiet“ mit einer Nutzungsmischung in variablen Anteilen zur Anwendung kommen könnten, verspricht die Senatorin direkt über die Behörde klären zu lassen.

Was definitiv bleiben werde, ist der Wochenmarkt, dessen Fläche sogar verbreitert werden soll. Auch neue Konzepte sind in Planung. kh

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