Die Bauarbeiten an der Unterkunft im Alma-Ohlmann-Weg am Lokstedter Hagendeel sind beendet Foto: mf

Die Bauarbeiten an der Unterkunft im Alma-Ohlmann-Weg am Lokstedter Hagendeel sind beendet Foto: mf

Flüchtlingsunterkunft fertig

Im Alma-Ohlmann-Weg sind nun alle Häuser bezugsbereit

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Der zweite Bauabschnitt der Flüchtlingsunterkunft im Lokstedter Alma-Ohlmann-Weg ist fertiggestellt, rund 300 weitere Geflüchtete und Wohnungslose können einziehen.

Aus diesem Anlass lud die städtische Betreiberin fördern und wohnen am Mittwoch, 16. Januar, Anwohner zur Information und zum gegenseitigen Kennenlernen in die Unterkunft, die rückseitig an den Hagendeel angrenzt. Mehr als drei Jahre nach der ursprünglich geplanten Eröffnung ist der Bau der Wohnunterkunft damit abgeschlossen. Seit Mitte Dezember ist der zweite Bauabschnitt mit 288 Plätzen fertig gestellt, insgesamt verfügt die Unterkunft über 528 Plätze. Vier Häuser wurden bis Ende Januar noch fertiggestellt. Rund 20 Inte-
ressierte folgten der Einladung zum Informationsnachmittag am 16. Januar und nahmen die Gelegenheit wahr, eine Wohneinheit zu besichtigen. Diese verfügt jeweils über drei Zimmer, Bad, Toilette und Küche. Zwei Personen teilen sich ein Zimmer. „Die Stimmung beim Info-Nachmittag war positiv und von Interesse und Offenheit geprägt. Eine Anwohnerin freute
sich, dass der Wehmerweg jetzt belebter sei“, resümiert Susanne Schwendtke von fördern und wohnen. Die Planungen und Baumaßnahmen der Unterkunft wurden von heftigem Widerstand der Anwohner gegen die Aufschüttung des Grundstückes Hagendeel 60 verzögert, die Überflutungen in dem Überschwemmungsschutzgebiet befürchteten (das Wochenblatt berichtete). Seit dem ersten Kennenlerntreffen für Anwohner im August des  vergangenen Jahres, als 240 Menschen in die neue Unterkunft einzogen, zieht Susanne Schwendtke eine positive Bilanz: „Es ist ruhig. Uns haben keine Beschwerden erreicht. Eine Anwohnerin sagte uns, sie freue sich, dass Lokstedt nun etwas multikultureller werde. Die Nutzung der Fläche für die Unterbringung von Geflüchteten ist für zehn Jahre geplant. Wer sich ehrenamtlich in der Unterkunft engagieren möchte, kann sich direkt im Alma-Ohlmann-Weg melden oder an die zentrale Freiwilligenkoordination wenden unter www.foerdernundwohnen.de/
engagieren. mf

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