Austausch: Die CDU-Politiker Carsten Ovens und Andreas Stonus (r. vom umgedrehten Verkehrszeichen) beim Treffen mit betroffenen Fahrgästen an der Baustelle Foto: privat

Austausch: Die CDU-Politiker Carsten Ovens und Andreas Stonus (r. vom umgedrehten Verkehrszeichen) beim Treffen mit betroffenen Fahrgästen an der Baustelle Foto: privat

Buslinie wird aufs Korn genommen

Was die Eimsbütteler Politik gegen Verkehrseinschränkungen unternimmt

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Die Politiker im Wahlkreis Lokstedt-Niendorf-Schnelsen haben die Verkehrseinschränkungen und die Belastungen für die Fahrgäste der Linie 181 auf ihrer Agenda.

 

Ende Februar trafen sich der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Carsten Ovens und der Lokstedter CDU- Bezirksabgeordnete Andreas Stonus mit Betroffenen vor Ort an der gesperrten Haltestelle Lohkoppelweg. Es wurden Alternativen zur bisherigen Umleitung diskutiert: etwa andere Straßen für die Umleitung oder eine Ampelschaltung im Baustellenbereich. Ovens sagte, dass er mit diesen Anregungen das Gespräch mit der Hochbahn aufnehmen werde, während Stonus mit der CDU-Bezirksfraktion politische Möglichkeiten prüfen wolle.

Auch die rot-grünen Koalitionspartner im Regionalausschuss Lokstedt setzen die Buslinie 181 in der März-Sitzung wieder auf die Tagesordnung. In einem neuen Antrag wird die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) gebeten, sich dafür einzusetzen, das während der baustellenbedingten Umleitung des 181er ein Shuttlebus von Hagenbeck aus die Haltestellen Max-Tau-Straße und Lohkoppelweg anfährt. Die Eimsbütteler SPD-Fraktion hat Ende Januar eine Anfrage zu den Verkehrseinschränkungen in der Stresemannallee an die BWVI gestellt. Bis Ende der ersten Märzwoche hat die Behörde von Senator Westhagemann Zeit, die Fragen, etwa nach einer besseren Taktung, zu beantworten.

Bereits im November 2017 hatte der Regionalausschuss Lokstedt parteiübergreifend die BWVI gebeten, einen Hochbahn-Vertreter in den Ausschuss zu entsenden. Das hatte die BWVI im Januar abgelehnt. ngo

 

Carsten Ovens (CDU): Lokstedt ist von den Auswirkungen der rot-grünen Verkehrspolitik auf Bezirks- und Bürgerschaftsebene besonders hart getroffen. Ich habe kein Verständnis dafür, warum man die Anwohner hier im wahrsten Sinne des Wortes vom öffentlichen Nahverkehr abschneidet. Gemeinsam mit meinem Lokstedter Kollegen Andreas Stonus werde ich nun erneut das Gespräch mit der Hochbahn aufnehmen und mich um eine Lösung bemühen. Von SPD und Grünen erwarte ich hier Unterstützung im besten Interesse des Stadtteils.

Ernst Christian Schütt (SPD): Vor allem für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen ist der aktuelle Zustand auf Dauer unhaltbar. Wir wollen deshalb einen Busshuttle, um die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten möglichst gering zu halten und hoffen, dass unserer Bitte im Sinne vieler Lokstedter entsprochen wird. Dass der HVV es abgelehnt hat, Vertreter in den Regionalausschuss zu entsenden, ist bedauerlich, denn dort hätte man gemeinsam mit der Politik schon frühzeitig über Lösungen sprechen können.

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