Nachbarschaftshilfe: In Kellinghusen in Schleswig-Holstein fährt der ehrenamtliche Bürgerbus seit September 2018. Rosmarie Kröger war dort die erste Kundin Foto: Agentur Landmobil

Nachbarschaftshilfe: In Kellinghusen in Schleswig-Holstein fährt der ehrenamtliche Bürgerbus seit September 2018. Rosmarie Kröger war dort die erste Kundin Foto: Agentur Landmobil

Bürgerbus kommt ins Rollen

Politik und Bezirk wollen Gelder für das ehrenamtliche Projekt bereitstellen

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Der ehrenamtlich betriebene Bürgerbus könnte noch in diesem Jahr durch Niendorf-Ost fahren. Davon könnten  besonders ältere und mobilitätseingeschränkte Anwohner profitieren.

 

Einkäufe oder Arzttermine wären mit dem Tür-zu-Tür-Service des kostenlosen Bürgerbusses dann kein Problem mehr. Denn die oft langen und beschwerlichen Fußwege zur nächsten Bushaltestelle oder teure Taxifahrten würden entfallen.

Nach der Berichterstattung im Wochenblatt haben sich bereits die ersten Fahrer und Kunden gemeldet, so der Eimsbütteler Regionalbeauftragte Dr. Michael Freitag.

Nach der positiven Rückmeldung aus der Bevölkerung haben die Politiker im Regionalausschuss Lokstedt parteiübergreifend für die Freigabe von Sondermitteln für den Bürgerbus gestimmt.

Da die Unterhaltungskosten nur 10.000 Euro pro Jahr betragen, sei er zudem auch kostengünstig. Die Agentur Landmobil, die bundesweit schon zahlreiche Bürgerbusse eingeführt hat, wird beauftragt, ein passendes Konzept zu erstellen. Sie führt auch die Info- und Schulungsveranstaltungen für die Bürger durch. Laut Kommunalpolitikern sei eine Ausweitung auf ganz     Niendorf sowie in Schnelsen und Lokstedt denkbar.  ngo

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