Verbotsschilder: Immer wieder übersehen Lastwagenfahrer in der Niendorfer Straße die Hinweisschilder für die zulässige Durchfahrtshöhe Foto: privat

Verbotsschilder: Immer wieder übersehen Lastwagenfahrer in der Niendorfer Straße die Hinweisschilder für die zulässige Durchfahrtshöhe Foto: privat

Brummis bleiben stecken

Niendorfer Straße Politik fordert mehr Warnschilder vor der Brücke

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In der Niendorfer Straße fahren sich Lkw-Fahrer, trotz der Hinweis- und Verbotsschilder, regelmäßig unter der Brücke der Umgehungsbahn fest.

Mehrmals im Jahr kracht es in der Niendorfer Straße, Höhe Bullenredder. Der Grund sind die Brummifahrer, die offenbar die runden Durchfahrts-Verbotsschilder für Fahrzeuge mit einer Höhe von mehr als 3,80 Meter übersehen oder ignorieren (das Wochenblatt berichtete).

Als Folge kommt es in der engen Straße mit jeweils einer Spur pro Fahrtrichtung zu langen Staus. Die Brücke wird von den „Steckenbleibern“ dabei häufig in Mitleidenschaft gezogen. Schäden am Brückenbauwerk sind die Folge. Bei Wendemanövern verursachen die Lkw-Fahrer zudem Flurschäden im Kollauwanderweg und im Bullenredder. Die Politiker vom Regionalausschuss Lokstedt fordern deshalb die Vorsitzende der Bezirksversammlung, die Verwaltung und die zuständigen Polizeikommissariate auf, die Möglichkeiten von zusätzlichen Warnschildern und „verkehrslenkende Maßnahmen“ zu prüfen.

Allerdings hat das Polizeikommissariat (PK) 24 bereits im November 2018 auf Wochenblatt-Nachfrage erklärt, dass es für die Straßenverkehrsbehörden von PK 23 (Lokstedt) und 24 (Nien-dorf) keinen polizeilichen Handlungsbedarf gebe. Die Gründe: Laut einer Verkehrszählung lag 2018 der Schwerlastanteil bei drei Prozent, zu dem sei die Zahl der „Lkw-Brückenunfälle“ gering.

Zudem seien die bereits vorhandenen Verkehrszeichen so aufgestellt, „dass die Fahrzeugführer von Lkw rechtzeitig erkennen können, dass das Befahren der Niendorfer Straße im Bereich der Brücke bis zu einer Höhe von 3,80 Meter erlaubt ist“, sagte Thomas Piper vom PK 24. ngo

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