Ende April sollen hier Parzellen bezogen werden Foto: mf

Ende April sollen hier Parzellen bezogen werden Foto: mf

Baggern für neue Kleingärten

Noch ist der Verein namenlos

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Die Baumaßnahmen in der Niendorfer Straße 99 laufen auf Hochtouren. Ende April soll hier ein neues Kleingartenmodell bezugsfertig sein, das bislang deutschlandweit einzigartig ist.

 

Auf der Fläche, die zuvor eine Flüchtlingsunterkunft beherbergte, werden nun Kleingärten mit naturschutzrechtlichen Ausgleichsflächen kombiniert.  Das insgesamt 12 600 Quadratmeter große Grundstück wird in drei Bereiche aufgeteilt.

Ein Teil ist 16 Parzellen vorbehalten, die mit einer Größe von rund 180 Quadratmetern deutlich kleiner ausfallen als übliche Parzellen mit rund 300 Quadratmetern. Im zweiten Teil der Fläche entsteht eine rund 3500 Quadratmeter große Streuobstwiese, die von den Kleingärtnern zusätzlich genutzt werden kann. Den dritten, rund 4370 Quadratmeter großen Grundstücksteil bildet der Überflutungsbereich der Kollau als Rückhaltebereich und Biotop.

Die Kleingärtenfläche wird von der Quantum Immobilien AG als Teilausgleich zur Verfügung gestellt für Parzellen, die dem Bauprojekt des Unternehmens in der Julius-Vosseler-Straße weichen  müssen. „Es sind etwa die Hälfte der Parzellen für die räumungsbetroffenen Gartenfreunde reserviert“, erklärt Dirk Sielmann, Vorsitzender des Landesbundes der Gartenfreunde.

Für die verbleibenden Parzellen können sich Interessierte per E-Mail beim Landesbund unter info@gartenfreunde-hh.de bewerben. Einen Namen hat der neue Kleingartenverein übrigens noch nicht. Den wird die neue Gartengemeinschaft gemeinsam festlegen. mf

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