Neubau So sollen die Seniorenwohnungen im Vielohweg 130e aussehen Animation: Baugenossenschaft Fluwog-Nordmark eGs

Neubau So sollen die Seniorenwohnungen im Vielohweg 130e aussehen Animation: Baugenossenschaft Fluwog-Nordmark eGs

Das haben sich Mitglieder gewünscht

Fluwog baut im Vielohweg in Niendorf 27 seniorengerechte Wohnungen mit Service

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Wo bis vor wenigen Monaten  noch eine Garagen- und Stellplatzanlage stand, entstehen derzeit 27 seniorengerechte Wohnungen. Mit dem Neubau im Vielohweg setzt die Baugenossenschaft Fluwog einen Mitgliederwunsch um.

Damit ihre älteren Mitglieder in Niendorf möglichst lange und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben können, setzt die Baugenossenschaft Fluwog auf den Bau von Seniorenwohnungen mit Service.

Vor Ort Die Fluwog-Mitarbeiter Jörg-Michael Meß (li.), Leiter der Flugwog- Vermietungsabteilung,  und Felix Böttcher, zuständig für Vermietung im Vielohweg, begutachten den Fortschritt der Bauarbeiten in Niendorf  Foto: ngo

Vor Ort Die Fluwog-Mitarbeiter Jörg-Michael Meß (li.), Leiter der Flugwog- Vermietungsabteilung, und Felix Böttcher, zuständig für Vermietung im Vielohweg, begutachten den Fortschritt der Bauarbeiten in Niendorf Foto: ngo

Neun barrierefreie Wohnobjekte gibt es bereits hamburgweit. Neben der Anlage im Quedlinburger Weg entsteht im Vielohweg die zweite Seniorenwohnanlage in Niendorf. Im Frühjahr 2020 soll sie bezugsfertig sein. Der Neubau umfasst 27 Zwei- bis Drei-Zimmerwohnungen zwischen 53 und 78 Quadratmetern Wohnfläche. Davon werden elf Wohneinheiten öffentlich gefördert. Dazu kommen 43 Tiefgaragenplätze, ein Gartenhäuschen mit Gemeinschaftsraum und eine Waschküche.

„Mit dem Neubau realisieren wir die Ergebnisse unserer Mitgliederbefragung, die wir 2015 in Niendorf durchgeführt haben,“ sagt Jörg-Michael Meß, Leiter der Flugwog-Vermietungsabteilung.

„Die kleineren Wohnungen ab 60 plus kommen auch unseren Familien zu Gute,“ erklärt Felix Böttcher, der die Vermietung im Vielohweg verantwortet. Ältere können so in der gewohnten Nachbarschaft bleiben und junge Familien können nachziehen und in die größeren Wohnungen wechseln. Und die Nachfrage für die Seniorenwohnungen sei groß, Anfragen und Bewerbungen laufen bereits. 12,50 Euro pro Quadratmeter für die frei finanzierten und 6,50 Euro für die geförderten Wohnungen plus Nebenkosten.

Hilfestellung   

Bei den freien Wohneinheiten sei die monatliche Servicepauschale von etwa 50 Euro bereits inklusive, so Meß. Dieser Service in Kooperation mit der Martha Stiftung beinhaltet regelmäßige Sprechzeiten und Beratung vor Ort, die Organisation von gemeinsamen Ausflügen, Hilfestellungen bei behördlichen Angelegenheiten sowie die Vermittlung von Pflegedienstleistungen.

Bewerben kann sich jeder, allerdings haben die mehr als 7000 Mitglieder, die bereits Genossenschaftsanteile besitzen, Vorrang.

Wie wichtig der Bau von kleineren, aber seniorengerechten Wohnungen ist, zeigt die Unterstützung durch das Bezirksamt Eimsbüttel, das den Neubau im Mai genehmigt hat. Als wachsende Stadt werde Hamburg nicht nur bunter sondern auch älter und diese Herausforderungen brauche zukunftsfähige Lösungen, so Bezirksamtsamtsleiter Kay Gätgens, der im Juli zur Abrissparty der Stellplatzanlage gekommen war. Der Neubau entstehe auf bereits versiegelten Flächen, der Kauf von Baufläche entfalle und ermögliche zudem einen Wohnungstausch im Quartier. Durch die Mitgliederbefragung sei ein bedarfsgerechtes Bauprojekt entstanden, das von den Anwohnern mit Blick auf die Nachverdichtung akzeptiert werde.

Weitere Bauprojekte für ältere Menschen hat die Baugenossenschaft aktuell nicht in der Planung. Allerdings sei es auch nicht ausgeschlossen, sagt Jörg-Michael Meß von der Fluwog.  ngo

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