Das Winternotprogramm hat im November 2018 den Betrieb aufgenommen Foto: mf

Das Winternotprogramm hat im November 2018 den Betrieb aufgenommen Foto: mf

Unterkunft nur halb belegt

Betten im Winternotprogramm bleiben leer

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Im Rahmen des Winternotprogramms finden Obdachlose seit dem 1. November in der Kollaustraße 15 einen warmen Platz zum Übernachten.

Die Nutzung ist bisher mäßig. Insgesamt 252 Schlafplätze in Drei-Bett-Zimmern stehen in den Containern der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung. In den ersten Wochen nach Inbetriebnahme des Standortes wurde die Unterkunft laut fördern und wohnen im Schnitt mit rund 140 Personen pro Nach belegt. „Wir haben diesen Winter insgesamt weniger Nutzer des Winternotprogramms. Bislang war der Winter allerdings relativ mild“, erklärt Susanne Schwendtke, Sprecherin von fördern und wohnen. „Möglicherweise werden die Nutzerzahlen zunehmen, falls eine längere Kältephase eintritt.“ Da in der Kollaustraße bisher stets rund 100 Betten ungenutzt blieben, konnten die Betreiber bei der Belegung Rücksicht auf die Anwohner nehmen. So werden laut Susanne Schwendtke die Zimmer, die direkt an das Nachbargrundstück mit einem Mehrfamilienhaus angrenzen, nicht genutzt. Morgens und abends werden die obdachlosen Menschen mit einem Bus vom Stadtzentrum in die Kollaustraße und zurück gebracht. Im Vorfeld der Planungen für die neue Unterkunft hatten Anwohner Bedenken geäußert, dass es zu einer Überlastung der Metrobuslinie 5 kommen könnte, die unmittelbar vor der Unterkunft hält. mf

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