Gesundheitsgefährdend Das NDR-Hochhaus in Lokstedt ist seit Asbestfunden im November geschlossen, die Mitarbeiter wurden vorübergehend in anderen Gebäuden und extern untergebracht Foto: ngo

Gesundheitsgefährdend Das NDR-Hochhaus in Lokstedt ist seit Asbestfunden im November geschlossen, die Mitarbeiter wurden vorübergehend in anderen Gebäuden und extern untergebracht Foto: ngo

NDR schlägt Abriss des Asbesthauses vor

Laut Gutachten ist eine Sanierung in Lokstedt zu kostspielig

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Das geschlossene Bürohochhaus auf dem Rundfunkgelände in Lokstedt wird wohl abgerissen. Der NDR wird dem Verwaltungsrat Ende Januar auf einer Sitzung einen Neubau empfehlen.

Eine Sanierung des Gebäudes würde deutlich teurer ausfallen, als bislang angenommen. Zwei Gutachter hätten unabhängig voneinander festgestellt, dass das Hochhaus bis auf den Rohbauzustand entkernt werden müsste, so der Sender.

Wie berichtet wurde das Hochhaus am 21. November vergangenen Jahres nach Asbestfunden geschlossen. Der NDR habe zwischenzeitlich die Kosten für die mehrjährige und aufwendige Sanierung und alternativ die Kosten für einen möglichen Neubau ermittelt. „Nach sorgfältiger Prüfung haben wir uns dazu entschieden, dem Verwaltungsrat einen Neubau vorzuschlagen,“ sagt NDR Intendant Lutz Marmor. „Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist unser höchstes Gut.“ Mehr als 300 NDR-Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen. Der Verwaltungsrat wird am 25. Januar zusammenkommen. ngo

 

Info
Der NDR-Film „Asbest: Altes Gift – neue Kranke“ zeigt die Gefahr, die von Asbest ausgeht: Kurz-URL bit.ly/2r28mLp

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