Die neuen Aufzüge am Hagendeel sind kurz vor Weihnachten in Betrieb gegangen Foto:bk

Umbau der U-Bahnstation Hagendeel abgeschlossen

Hochbahn sorgte für Barrierefreiheit und neue Fahrradstellplätze

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Mit einjähriger Verspätung konnten kurz vor den Feiertagen die Arbeiten an der U-Bahnstation Hagendeel beendet werden.

Die Haltestelle in Lokstedt ist nun barrierefrei und kann dank der neuen Aufzüge auch mit Rollstuhl genutzt werden. Außerdem wurde ein sogenanntes „taktiles Leitsystem“ für Menschen mit Sehbehinderung eingerichtet, und die Bahnsteige liegen jetzt auf Höhe der Waggonböden.

Hochwasser

Probleme mit dem hohen Grundwasserspiegel hatten die Bauarbeiten stark behindert. Investiert wurden von der Hochbahn insgesamt 3,7 Millionen Euro. Rund 150000 Euro flossen in die neue B+R-Anlage, die den Radfahrern die Benutzung der U-Bahn erleichtern soll. Für 144 Räder wurde Platz geschaffen, davon befinden sich 40 Stellplätze in einer Fahrradsammelschließanlage.

Zwischen den Aufzügen wurde ein zusätzlicher Fahrkartenautomat installiert, der allerdings ohne Dach im Freien steht. Sowohl der barrierefreie Ausbau als auch das B+R-Konzept wurden vom Hamburger Senat finanziert.

Rolltreppe fährt wieder

Stadtauswärts verfügt die Station auch über eine Rolltreppe. Sie wurde allerdings nach der Erneuerung im Herbst wochenlang nicht wieder in Betrieb genommen, was aufmerksame U-Bahn-Fahrgäste stutzig machte. „Auf dem Hinweisschild steht, dass die Treppe bis Mitte Oktober erneuert wird, bislang ist aber immer noch Stillstand. Außerdem scheint niemand daran zu arbeiten“, meldete sich ein Leser beim Wochenblatt.

„Die Fahrtreppe konnte nach ihrer Erneuerung nicht wie geplant in Betrieb genommen werden, da durch den barrierefreien Ausbau der U-Bahn-Station der gefahrlose Zugang zur Fahrtreppe nicht gewährleistet war“, so die Begründung von Christoph Kreienbaum, Pressesprecher der Hamburger Hochbahn, auf Nachfrage. Mittlerweile ist die Rolltreppe aber in Betrieb und kann sogar in beide Richtungen genutzt werden.   bk/kh

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