Scheckübergabe Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Albertinen-Stiftung (re.), Prof. Dr. Stefan Willich, Chefdirigent des WDO und Institutsdirektor an der Berliner Charité und Christoph Kroschke, Stifter und Vorstand der Kroschke Kinderstiftung (li.) Foto: Albertinen

Scheckübergabe Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Albertinen-Stiftung (re.), Prof. Dr. Stefan Willich, Chefdirigent des WDO und Institutsdirektor an der Berliner Charité und Christoph Kroschke, Stifter und Vorstand der Kroschke Kinderstiftung (li.) Foto: Albertinen

40 000 Euro für Herzbrücke

Mit dem Geld werden drei schwer herzkranke Kinder aus Afghanistan operiert

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Das World Doctors Orchestra (WDO) hat in zwei Benefizkonzerten in der Hamburger Elbphilharmonie fast 100 000 EUR eingespielt. Davon bekommt die Albertinen-Stiftung in Schnelsen 40 000 Euro, 58 000 Euro gehen an die Kroschke Kinderstiftung in Ahrensburg.

Mitte November überreichte der Chefdirigent des Orchesters, Prof. Dr. Stefan Willich, einen der beiden symbolischen Schecks an Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, den Gründer und Vorstandsvorsitzenden der Albertinen-Stiftung. „Mit seiner großherzigen Spende ermöglicht uns das World Doctors Orchestra, drei schwer herzkranken Kindern aus Afghanistan mit einer dringend nötigen Operation das Leben zu retten – dafür sind wir allen Musikerinnen und Musikern des Orchesters von Herzen dankbar!“ sagte ter Haseborg bei der Scheckübergabe. Das World Doctors Orchestra wurde 2008 durch Professor Dr. Stefan Willich gegründet. Ziel des WDO ist es, in Verbindung von Medizin und Musik medizinische Projekte zu unterstützen. In den vergangenen Jahren hat das WDO rund eine Million Euro für Benefizzwecke eingespielt. Mit den beiden Benefizkonzerten am 29. Juni 2018 in der Hamburger Elbphilharmonie sowie einem weiteren Konzert in der Berliner Philharmonie feierte das Orchester seine 25. Konzertphase und gleichzeitig auch sein zehnjähriges Jubiläum. Die Konzerte in Hamburg standen unter der Schirmherrschaft von Frau Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt sowie Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer und Hamburger Ärztekammer.

Was ist die „Herzbrücke“?

Das Projekt „Herzbrücke“ der Albertinen-Stiftung wurde 2005 vom Vorstand der Albertinen-Stiftung ins Leben gerufen. Federführend waren dabei die Ärzte um Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß, Chairman des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums und Chefarzt der Herzchirurgie im Albertinen-Krankenhaus. Ziel des Projektes ist es, herzkranken Kindern aus mittellosen Familien in Kriegs- und Krisengebieten mit einer dringend benötigten Behandlung das Leben zu retten. Im Laufe der Jahre konnte fast 200 Kindern – nahezu ausschließlich aus Afghanistan – die Chance für ein zweites Leben geschenkt werden. Die Operationen finden überwiegend im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum statt; seit 2010 besteht überdies eine Kooperation mit dem Universitären Herzzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.  cc

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