Stolz „wie Bolle“ Eine Abordnung der NTSV-Jugendfußball-Abteilung mit Idol Uwe Seeler „mittenmang“ bei der Verleihung des Uwe-Seeler-Preises im Hamburger Rathaus Foto: NTSV

Stolz „wie Bolle“ Eine Abordnung der NTSV-Jugendfußball-Abteilung mit Idol Uwe Seeler „mittenmang“ bei der Verleihung des Uwe-Seeler-Preises im Hamburger Rathaus Foto: NTSV

Uwe-Seeler-Preis geht nach Niendorf

Verdienste um den Jugendfußball im Rathaus ausgezeichnet

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Der Niendorfer TSV (NTSV) und der Eimsbütteler Turnverband (ETV) sind mit dem Uwe-Seeler-Preis ausgezeichnet worden.

Beide Hamburger Vereine erhielten als Anerkennung für ihr Engagement im Jugendfußball ein Preisgeld in Höhe von je 5000 Euro. „Es ist mir immer wieder eine große Freude zu sehen, mit welchem Elan die Sportvereine ihre Nachwuchsarbeit vorantreiben“, sagte Seeler bei der Verleihung im Hamburger Rathaus. Das Fußball-Idol, kürzlich erst zu Besuch an der Stadtteilschule Niendorf, weiter: „Meine Anerkennung gilt all den fleißigen Ehrenamtlichen, die tagtäglich viel Herzblut in die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen investieren. Beiden Preisträgern gratuliere ich herzlich und zolle ihnen meinen höchsten Respekt.“ Die Hansestadt hatte den Preis anlässlich des 50. Geburtstags des Ehrenspielführers der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und Hamburger Ehrenbürgers gestiftet und in diesem Jahr zum 32. Mal verliehen.

Konstante Leistung

NTSV Fußball-Abteilungsleiter Carrel Segner nahm den Preis stellvertretend für seinen Verein entgegen. „Neben dem Breitensport gelang es uns,  eine hohe Konstanz im Leistungssport zu entwickeln. Wir spielen mit den Fußball B- und C-Junioren in der Regionalliga und haben in der vergangenen Saison als erster Hamburger Verein ohne Nachwuchsleistungszentrum die Spielklasse in der A-Junioren-Bundesliga gehalten“, so Segner. Außerdem biete der NTSV gute Möglichkeiten, die fußballerische Laufbahn nach dem Mädchenfußball auf hohem Niveau im Frauenbereich fortzusetzen, hieß es in der Laudatio. Auch der ETV sei im Jugendfußball überregional vertreten und biete bei den Mädchen in jeder Altersklasse eine Spielmöglichkeit an. Hamburgs Sportstaatsrat Christoph Holstein betonte  „Auf den Fußballplätzen lernen unsere Kinder fürs Leben. Umgang mit Sieg und Niederlage, Fairness, Disziplin, Zusammenarbeit und auch, dass Erfolg meist eine Folge von sich-anstrengen ist. Deshalb ist die Jugendarbeit im Fußballverein so wichtig.“ ap

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