Schulkapazität Die Julius-Leber-Schule in Schnelsen ist mit 1700 Schulkindern die größte Schule Hamburgs. Die Politik fordert die Schaffung neuer Standorte für weiterführende Schulen, auch im Stadtteil Lokstedt Foto: ngo

Schulkapazität Die Julius-Leber-Schule in Schnelsen ist mit 1700 Schulkindern die größte Schule Hamburgs. Die Politik fordert die Schaffung neuer Standorte für weiterführende Schulen, auch im Stadtteil Lokstedt Foto: ngo

Mehr Schulen gefordert

Zu wenig Platz - in Lokstedt und Schnelsen besteht akuter Handlungsbedarf

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Die Schulen im Bezirk Eimsbüttel platzen aus allen Nähten. Auch in Lokstedt und Schnelsen besteht akuter Handlungsbedarf.

Besonders die weiterführenden Schulen stoßen in diesen Stadtteilen an ihre Kapazitätsgrenzen. So musste die mittlerweile achtzügige Julius-Leber- Schule in Schnelsen in diesem Schuljahr 57 Kinder, die für die 5. Klasse angemeldet waren, ablehnen. Mit 1700 Schülern ist diese weiterführende Schule die größte Schule Hamburgs.

Auch beim Gymnasium Corveystraße in Lokstedt sind die Anmeldezahlen deutlich gestiegen. Kein Gymnasium in Hamburg hat eine höhere Nachfrage. Hier bekamen 23 Schüler keinen Platz.

Die fünfzügige Grundschule Döhrnstraße in Lokstedt gehört ebenfalls zu den größten Grundschulen in Hamburg. Seit 2011 ist die Zahl der Grundschüler in diesem Stadtteil um 50 Prozent gestiegen. Diese Zahl wird mit Blick auf die noch geplanten Wohnungsbauten in Lokstedt weiter steigen.

Bezirkspolitik und -verwaltung fordern deshalb, dass in Schnelsen und Lokstedt zusätzliche weiterführende Schulen geschaffen werden. Die Politiker im Regionalausschuss Lokstedt haben fraktionsübergreifend beschlossen, dass im nächsten Jahr ein Vertreter der Schulbehörde im Ausschuss berichten soll, wie „den Kapazitätsengpässen in den Grundschulen und weiterführenden Schulen in Schnelsen, aber auch in Lokstedt, entgegengewirkt werden könne“. Besonders die Möglichkeiten zur Schaffung neuer Schulstandorte soll im Fokus stehen. ngo

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