Engagiert Schüler der Stadtteilschule Niendorf überreichen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Christiane Brüning (li.) dem CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Carsten Ovens (2.v.r.e) eine Liste mit 500 Unterschriften und ihr Positionspapier für einen neuen Skaterpark im Märkerweg Foto: privat

Engagiert Schüler der Stadtteilschule Niendorf überreichen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Christiane Brüning (li.) dem CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Carsten Ovens (2.v.r.e) eine Liste mit 500 Unterschriften und ihr Positionspapier für einen neuen Skaterpark im Märkerweg Foto: privat

Ein neuer Skaterpark im Märkerweg

Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Niendorf sammelten Unterschriften

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Die Schülerschaft der Stadtteilschule Niendorf wirbt mit ihrem „Projekt Skaterpark“ für eine Neugestaltung der Skaterfläche in Niendorf. Kommunalpolitiker signalisieren Zustimmung.

Die Skaterbahn in Niendorf ist in einem schlechten Zustand und nicht mehr nutzbar. Schüler des 13. Jahrgangs der Stadtteilschule Niendorf engagieren sich bereits seit Herbst 2017 für eine Sanierung der Anlage, die am Sportplatz des TSV Niendorf liegt.

Trostlos Die Skateranlage im Märkerweg ist in einem sehr schlechten Zustand. Der Asphaltbelag ist vielfach aufgebrochen und nicht mehr nutzbar Foto: ngo

Trostlos Die Skateranlage im Märkerweg ist in einem sehr schlechten Zustand. Der Asphaltbelag ist vielfach aufgebrochen und nicht mehr nutzbar Foto: ngo

Mit Carsten Ovens von der CDU haben die Jugendlichen einen Fürsprecher in der Hamburger Bürgerschaft gefunden. Gut 500 Unterschriften haben die Schüler für ihr Anliegen bislang gesammelt und für die Neugestaltung der 1200 Quadratmeter großen Fläche ein umfangreiches Positionspapier erarbeitet. Die Schüler planen unterschiedliche Angebote für Skater und Biker in verschiedenen Altersklassen.

„Ein neuer Skaterpark im Norden Niendorfs wäre eine Bereicherung für den ganzen Stadtteil, nicht nur für die junge Generation. Das Engagement der Schüler ist erstklassig und verdient jede Unterstützung. Als Wahlkreisabgeordneter bemühe ich mich um eine parteiübergreifende Zustimmung für das Projekt,“ sagt Ovens, der auch mit Marc Schemmel von der SPD über ein fraktionsübergreifendes Vorgehen im Gespräch ist. Die Kommunalpolitiker wollen sich um das Anliegen kümmern und planen, die Schüler in eine der nächsten Sitzungen des Lokstedter Regionalausschusses einzuladen, bestätigte der Bürgerschaftsabgeordnete Schemmel. Zudem gab es auch mit den zuständigen Mitarbeitern vom Bezirksamt Eimsbüttel einen Vor-Ort-Termin und erste Projektskizzen von einem Planungsbüro. Da sich die Kosten für eine Neugestaltung der Fläche, die der Stadt Hamburg gehört, in einem mittleren sechsstelligen Bereich bewegen, versucht CDU-Politiker Ovens auch die lokale Wirtschaft als finanzielle Unterstützer zu gewinnen. ngo

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