Polizeioberkommissar Martin Kraft ist seit Juni als neuer BünaBe in Niendorf-Mitte unterwegs Foto: ngo

Polizeioberkommissar Martin Kraft ist seit Juni als neuer BünaBe in Niendorf-Mitte unterwegs Foto: ngo

Martin Kraft sagt Moin!

Der neue Stadtteilpolizist hat sich in Niendorf-Mitte schon gut eingelebt

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Seit Sommer kümmert sich der Bürgernahe Beamte (BünaBe) um das Revier Niendorf-Mitte. Martin Kraft ist der Nachfolger von Jörg Beneke, der sich als BünaBe um das Gebiet Süd mit Tibarg und Gehege kümmert.

 

Martin Kraft ist seit 1992 bei der Polizei Hamburg und zum ersten Mal als BünaBe unterwegs. Davor war Kraft, der 2013 zum Niendorfer Polizeikommissariat (PK) 24 kam, im Streifendienst an verschiedenen Revieren, etwa in St. Georg und Eppendorf. Sein Revier reicht von der Max-Zelck-Straße bis zur Friedrich-Ebert-Straße, über die Frohmestraße und Wendlohstraße, sowie vom Vielohweg bis zur Paul-Sorge-Straße und An der Lohe. Wochenblatt-Redakteurin Natascha Gotta sprach mit dem 49-Jährigen über seine ersten Wochen als BünaBe.

 

Niendorfer Wochenblatt: Seit Juni sind Sie der neue BünaBe in Niendorf-Mitte. Was schätzen Sie an Niendorf?

Martin Kraft: Ganz klar die Vielfalt, die dieser Stadtteil mit sich bringt. Im Vergleich zu vielen anderen Stadtteilen hat Niendorf von allem etwas. Deshalb arbeite ich hier sehr gerne.

NW: Gibt es den typischen Niendorfer?

Kraft: Dies ist nicht leicht zu beantworten. Die Niendorfer, mit denen ich bislang zu tun hatte, waren anfangs meist ‚hanseatisch zurückhaltend’, aber wenn man erst in ein Gespräch kommt sehr freundlich und aufgeschlossen.

NW: Was reizt Sie am  BünaBe?

Kraft: Das Aufgabengebiet beinhaltet ein Stück der guten alten Polizeiarbeit. Es verkörpert den Schutzmann, der für die Bürger mit ihren Sorgen und Nöten ansprechbar ist. Da ich im Vergleich zu den Kollegen im Streifendienst keine Einsätze wahrnehme, treffe ich nahezu ausnahmslos auf unvoreingenommene Bürger.

NW: Braucht man besondere Fähigkeiten als BünaBe?

Kraft: Man sollte kommunikativ, einfühlsam, humorvoll, professionell und gelassen sein. Außerdem benötigt man eine gute Allgemein- und Rechtsbildung sowie Lebenserfahrung und Menschenkenntnisse.

NW: Was planen Sie in Ihrem Revier?

Kraft: Ich möchte in regelmäßigem Kontakt und Austausch mit den von mir betreuten Schulen wie der Stadtteilschule Niendorf, Schule Bindfeldweg und Schule Sethweg und Kindergärten stehen und daraus resultierend auch Aktionen wie etwa Fahrradkontrollen vor den Schulen oder Begleitung der Laternenumzüge durchführen.

NW: Wie viele Kilometer legen Sie täglich zurück?

Kraft: Meistens bin ich mit dem Fahrrad unterwegs, ansonsten zu Fuß. Dabei lege ich täglich Strecken von fünf bis 15 Kilometern zurück.

NW: Gibt es nach Ihrem Erfahrungsaustausch mit den anderen BünaBe-Kollegen unterschiedliche Schwerpunkte in Niendorf-Süd, -Mitte und -Nord?

Kraft: Die gibt es tatsächlich. Niendorf-Süd ist das eigentliche Zentrum von Niendorf mit vielen Einkaufsmöglichkeiten rund um den Tibarg. Niendorf- Nord ist durch das Verhalten einiger dort wohnender Jugendlicher für die Anwohner nicht immer unproblematisch und Niendorf-Mitte ist nach meinen bisherigen Erfahrungen auf Grund eines nahezu reinen Wohngebietes ohne Schwerpunkt.

NW: Haben Sie einen Lieblingsort in ihrem Revier?

Kraft: Der Kollauteich im Bereich Kollauwanderweg. Natur pur inmitten einer Großstadt.

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