In der vergangenen Woche ist das neue Projekt „Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren“ in Harburg und Schnelsen gestartet. Das Angebot der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz richtet sich an Menschen über 80 Jahren und soll dazu beitragen, dass sie länger und selbstbestimmt zu Hause wohnen bleiben können.
Ehrenamtliche Berater sollen ihnen die Vielfalt der Angebote und Dienstleistungen in ihrem Stadtteil vorstellen. Gemeinsam kann dann auch überlegt werden, ob geeignete Möglichkeiten für den Einzelnen dabei sind. Auf Wunsch können die Beraterin oder der Berater auch den Kontakt zu den Angeboten vermitteln. Wer niemanden bei sich zu Hause oder in seiner Einrichtung empfangen möchte, kann sich mit den Beratern auch im Bezirksamt treffen. Das Pilotprojekt in Eimsbüttel und Harburg soll zunächst bis 2020 laufen.
Die ersten Einladungen für die Über-Achtzigjährigen tütete Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) gemeinsam mit Eimsbüttels Bezirksamtsleiter Kay Gätgens und Matthias Scheller (Vorstandsvorsitzender Albertinen-Diakoniewerk) persönlich ein. Die Beratungsstelle solle „Hilfsbedarf erkennen und erfüllen sowie einer eventuell drohenden Vereinsamung vorbeugen“, erklärte Cornelia Prüfer-Storcks. Noch im Oktober 2018 sollen die ersten Hausbesuche oder Gespräche stattfinden. Die Fachstelle befindet sich im Albertinen-Haus. cc
Fachstelle Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren, Albertinen-Haus, Sellhopsweg 18-22, Schnelsen. Tel. 040 55 81-4725, Internet: www.hamburg.de/hamburger-hausbesuch
Das sind Themen
Während des Hamburger Hausbesuchs können Ü-80- Jährige mit der Beraterin oder dem Berater über Themen sprechen, die sie persönlich betreffen, zum Beispiel:
Wohnumfeld und Wohnsituation
Soziale Kontakte
Gesellschaftliche Einbindung
Ehrenamtliches Engagement
Mobilität
Bewegung
Ernährung
Gesundheitliche Situation
Hauswirtschaftliche Hilfen
Pflegebedarfe und Angehörigenhilfe
… und viele weitere Themen