Impulsvorträge Im August standen „Städtebau und Freiräume“ im Fokus der ersten Themenwerkstatt Fotos: I. Tast/Beiersdorf

Hier planen die Bürger mit!

Neues Quartier in Eimsbüttel - Nach der ersten Themenwerkstatt sind bereits zwei weitere geplant

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Auf dem Gelände der heutigen Beiersdorf-Zentrale soll ein neues Wohn- und Stadtquartier entstehen. Der Dax-Konzern, das Bezirksamt Eimsbüttel und das Büro urbanista laden alle Eimsbütteler zum Mitgestalten ein.

Zwischen der Unnastraße und Quickbornstraße wird ein neues Quartier entstehen. Grund ist der Bau einer neuen Firmenzentrale für Beiersdorf in der Troplowitzstraße bis 2023 (das Wochenblatt berichtete). Mit 3,4 Hektar und 700 bis 900 Wohneinheiten handelt es sich um das größte Wohnbauprojekt im Eimsbütteler Kerngebiet.

Damit die geplante Nachverdichtung die Lebens- und Wohnqualität im Quartier erhöht und auch die soziale Infrastruktur sich nach den Bedürfnissen der Menschen entwickelt, sollen Anwohner und künftige Bewohner bei der „Stadtmacherei Eimsbüttel“ ihre Ideen und Wünsche einbringen. Ob Kita- und Kultureinrichtungen, Arbeitsstätten, Geschäfte: Die zwei Themenwerkstätten im September sollen die Bedarfe und Nutzungen der Bürger ermitteln.

Im Fokus steht eine hohe urbane Lebensqualität mit kurzen Wegen sowie die Gestaltung von Wohnungen, welche auf die Bedürfnisse von Familien und Älteren eingehen. Die Ergebnisse sollen in den städtebaulichen Wettbewerb einfließen und eine der Arbeitsgrundlagen für die Architekten- und Stadtplanungsbüros bilden. Nach der

1. Themenwerkstatt „Städtebau und Freiräume“ laden das Bezirksamt, die TROMA Alters- und Hinterbliebenenstiftung (Pensionskasse von Beiersdorf) als Grundstückseigentümerin und das Büro urbanista zu zwei weiteren Themenwerkstätten ein.

2. Themenwerkstatt „Wohnen, soziale Infrastruktur, ergänzende Nutzungen“ mit Andrea Wieland, Geschäftsführerin Baugenossenschaft „mehr als wohnen“ und Manuel Jahn, Experte für nutzungsgemischte Immobilien: Sa., 8.9. 10 bis 16 Uhr.

3. Themenwerkstatt „Mobilität“ mit Dr. Philine Gaffron, Verkehrswissenschaftlerin TU Hamburg und Christian Scheler, Mobilitätsexperte, Argus Stadt- und Verkehrsplanung: Sa., 22.9., 10 bis 16 Uhr. Beide Werkstätten finden im Zelt auf dem Gelände der Schule Telemannstraße, Heußweg 65 statt. Ein Einstieg ins Thema ist jederzeit möglich.  ngo

Infos rund um das Stadtquartier-Projekt und Online-Beteiligung: www.stadtmacherei-eimsbuettel.de

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