Blickfang, der blau-rote Passivhaus-Neubau, von dem aus jetzt die Geschicke des Niendorfer TSV gelenkt werden Fotos: ap

Ein Vorzeigeobjekt für den NTSV

Der NTSV weiht sein neues Sportzentrum am Bondenwald feierlich ein

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Knapp 1000 Quadratmeter modernster Bau mit eigener Photovoltaikanlage, eine neue Turnhalle, vier helle und moderne Umkleiden und 280 Quadratmeter Bürofläche für die Vereins- verwaltung mit Blick auf den neuen Kunstrasenplatz und das Niendorfer Gehege – der Niendorfer TSV weihte am Sonnabend mit seinem neuen Sportzentrum ein echtes Schmuckstück ein. So auch der Tenor in den Ansprachen der geladenen Gäste aus Politik, Sport und Verwaltung.

Gute Laune bei der Eröffnung (v.li.n.re.) Lukas Rieper (Assistent Geschäftsführung NTSV), Mike Schreiber (Geschäftsführer NTSV), Kay Gätgens (Bezirksamtsleiter Eimsbüttel), Niels Annen (Bundestagsabgeordneter), Dr. Jürgen Mantell (Präsident Hamburger Sportbund), Mechthild Führbaum (Vorsitzende Bezirksversammlung Eimsbüttel), Christoph Holstein (Staatsrat für Inneres und Sport)
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Einst machte er selbst sein erstes Sportabzeichen auf diesem („damals noch trostlosen“) Platz, nun beschrieb Bezirksamtsleiter Kay Gätgens den leuchtend blauen Neubau als „Hotspot“ in Niendorf, einen Anker des Sports, einen Ort des Miteinander und der Integration. „Ein fettes Pfund Lebensqualität für alle Niendorfer, dessen Gewicht auch von der Anwesenheit von Politikern aus Bundestag, Bürgerschaft und Bezirksversammlung unterstrichen wird“, so Gätgens, „das zeigt die Verbundenheit mit dem Stadtteil, obwohl gar kein Wahlkampf ist.“

Sport-Staatsrat Christoph Holstein lobte die direkte Kooperation des Sportzentrums mit dem anliegenden Bondenwald Gymnasium als vorbildlich in Hinblick auf Urbanisierung und Nachverdichtung. „Zu bebauende Flächen sollen möglichst vielen Menschen zur Verfügung stehen,“ sagte er, „die gemeinsame Nutzung von Sportverein und Schule schafft Synergien, der Kunstrasenplatz macht eine vielfältige und intensivere Nutzung möglich.“ Und: Die Stadt Hamburg, die auch bei diesem Projekt finanziell unterstützt hat, wird laut Holstein weiter investieren, zur Steigerung der innerstädtischen Lebensqualität sollen bis 2020 hamburgweit zahlreiche Schulsporthallen saniert oder neu gebaut werden.

Unterstrichen wurde diese Wachstumsstrategie auch vom Präsidenten des Hamburger Sportbundes, Dr. Jürgen Mantell: „Active City ist das Stichwort, die Lebensqualität in den Stadtteilen wird maßgeblich mitbestimmt durch das vorherrschende Sportangebot.“ Mit 2,45 Millionen Investitionsvolumen ist dies ein echtes Groß- und Vorzeigeprojekt für den NTSV, dessen Erster Vorsitzender Nils Kahn neben anderen Beteiligten besonders Geschäftsführer Mike Schreiber und Vorstandsmitglied Niels Fölsch für ihren unermüdlichen Einsatz beim rund zwölfmonatigen Bau dankte. „Nachdem der Bau nun fertig gestellt ist werden wir uns auf die Zukunftsplanung und das Wachstum des Vereins für die nächsten 100 Jahre fokussieren.“ Mit diesem Hinweis auf das große Vereinsjubiläum 2019 schloss Kahn den offiziellen Teil der Feierlichkeiten und lud zu gemütlichem Klönschnack und persönlicher Besichtigung der Räumlichkeiten ein.  ap

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