Hofft auf weitere Helfer Gisela Zerbe würde sich freuen, wenn das Projekt weitergeführt wird Foto: kh

Hofft auf weitere Helfer Gisela Zerbe würde sich freuen, wenn das Projekt weitergeführt wird Foto: kh

Nach 50 Jahren Schluss?

Ehrenamtliche Helfer für den betreuten Spielplatz Ordulfstraße gesucht

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Spielen, toben und Sandburgen bauen ohne Mama und Papa ist auf dem betreuten Spielplatz Ordulfstraße künftig nicht mehr möglich. Nach über 50 Jahren wird es ab September keine Betreuung mehr geben. Es sei denn, es fänden sich noch ehrenamtliche Helfer.

 

Der letzte Betreuungstag rückt näher. Mit einem großen Sommer-Abschluss-Fest am Freitag, 31. August, ab 14 Uhr verabschieden sich die freiwilligen Helferinnen, die in ihren Beruf zurückkehren oder wegziehen, vom betreuten Spielplatz an der Niendorfer Ordulfstraße 64. „Viele Eltern bedauern die Schließung“, so Betreuerin Natalie Meyer: „Leider hat sich bislang aber niemand gefunden, der sich engagieren möchte.“ Auch Gisela Zerbe, die sich seit 38 Jahren als Helferin mit Herz und Seele um die Kinder kümmert, ist traurig: „Vertretungsweise könnte ich mir auch vorstellen, weiterzumachen. Es wäre wirklich toll, wenn sich noch Ehrenamtliche finden.“

Wer Interesse hat, kann sich gerne bei der Geschäftsstelle des Vereins „Aktion Kinderparadies“, der die betreuten Spielplätze im gesamten Stadtgebiet organisiert, unter der Telefonnummer 511 79 15 oder per E-Mail info@aktion-kinderparadies.de melden.

Wer Freude im Umgang mit Kindern hat und ein einwandfreies erweitertes Führungszeugnis vorweisen kann und an einem festen Wochentag von 9 bis 12 Uhr Zeit hat, kann sich gern melden.  Eine vorherige Hospitation bei einem erfahrenen Kollegen ist möglich, die Kosten für einen Erste-Hilfe-Kurs am Kind werden übernommen. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich, wird jedoch mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt. Diese beträgt pro Kind und Stunde 1,50 Euro. kh

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