Freuen sich über ihre sportliche Leistung beim ITU World Triathlon in Hamburg: Sören Jebsen, Lotta und Hannah Bublitz mit Mutter Kirsten Bublitz, Astrid Höfner und Axel Bublitz (v. li.) Foto: privat

Freuen sich über ihre sportliche Leistung beim ITU World Triathlon in Hamburg: Sören Jebsen, Lotta und Hannah Bublitz mit Mutter Kirsten Bublitz, Astrid Höfner und Axel Bublitz (v. li.) Foto: privat

Tipps von der Triathlon-Familie

Was Anfänger beachten sollten, wenn sie im nächsten Jahr beim Hamburg Triathlon dabei sein wollen

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Hamburgs Triathlon gilt mit rund 10 000 Teilnehmern als der größte der Welt. Er fand am 14. und 15. Juli zum 17. Mal statt. Kirsten und Axel Bublitz aus Niendorf waren zum 16. Mal dabei. Ihre Töchter Hannah und Lotta nahmen zum zweiten Mal an „The world´s biggest Tri” teil.

 

Die intensiven Vorbereitungen sind das Wichtigste”, darin ist sich die Familie einig und gibt potentiellen Triathlon-Einsteigern hier ein paar Tipps.

„Beim Triathlon kommt das Beste zum Schluss. Zuerst wird geschwommen, dann geht es aufs Rad und zu guter Letzt in die Laufschuhe“, erklärt Axel Bublitz (61), der bereits beim ersten Hamburger Triathlon dabei war und nun stolz auf  seinen guten Platz im ersten Drittel seiner Altersklasse sein kann. „Läufer haben oft mächtig Bammel vor dem Schwimmen. Sie sind zwar überzeugt, dass sie als trainierte Läufer für das Radfahren einige Ausdauer  mitbringen, die aber beim Schwimmen wenig nützt. Da ist Technik gefragt.” Doch zu viel Respekt vorm ersten Triathlon müsse nicht sein, beruhigt er. Immer­hin sei der Wasserpart beim Triathlon der kleinste Teil. „Ein schlechter Schwimmer baut viel weniger Rückstand auf als ein langsamer Radfahrer.”

Sprintdistanz

Axel und Kirsten Bublitz nahmen zum 16. Mal   an der Sprintdistanz teil.     500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Der Wechsel zwischen den Disziplinen macht den Triathlon zu einer besonderen Herausforderung.

Auch Kirsten Bublitz (57) weiß wo die Schwierigkeiten liegen. „Regelmäßiges Training ist wichtig. Wir schwimmen das ganze Jahr im Niendorfer Sportverein, gehen einmal in der Woche zur Gymnastik und laufen zweimal die Woche bei Wind und Wetter im Freien, auch im Winter.  Und zur Arbeit fahren wir mit dem Rad. Das kostet zwar manchmal Überwindung, aber es lohnt sich”, freut sich Kirsten, die wie ihr Ehemann Axel im ersten Drittel ihrer Leistungsklasse durchs Ziel gelaufen ist.

Fließende Übergänge

Viele gute Radfahrer haben bei ihrem ersten Triathlon Probleme, da sie nach dem Schwimmen nicht den Rhythmus zum Radfahren finden. Besonders gut müsse man sich auf die Umstellung vom Rad zum Laufen vorbereiten. „ Man läuft nach dem anstrengenden Radfahren  die ersten 100 Meter wie auf Eiern, da plötzlich ganz andere Muskeln beansprucht werden”, weiß auch Tochter Lotta (22) zu berichten. Deshalb führt die Familie vor jedem Triathlon regelmäßig ein Koppeltraining durch, dabei wird mehrfach der Wechsel vom Fahrrad zum Laufen trainiert.

Langsam aufbauen

Anfänger sollten ganz langsam mit dem Lauftraining beginnen, so dass nebenher noch eine Unterhaltung möglich ist und regelmäßig Gehpausen einhalten, gibt Axel Bublitz als Tipp. Um Blasen an den Füßen zu vermeiden, sollte man niemals mit neuen Schuhen in den Wettkampf gehen, weiß Tochter Hannah (20) zu berichten.   „Die Füße gut mit Vaseline eincremen, das hilft! Das Laufen kommt ja immer zum Schluss.”

Familie Bublitz ist sich einig: „Sport macht einfach glücklich! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!” Dann findet der Hamburg Triathlon am 6. und 7. Juli statt.  kn

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