Die jungen Brandschützer aus Niendorf sind schon wieder zum Dienst bereit Foto: kk

Die jungen Brandschützer aus Niendorf sind schon wieder zum Dienst bereit Foto: kk

24 Stunden im Dauereinsatz

Jugendfeuerwehren proben den Arbeitsalltag der Berufsfeuerwehr

Archiv| Views: 429

Was für die Berufsfeuerwehr Alltag ist, haben die sieben Freiwilligen Feuerwehren des Bezirks Eimsbüttel für ihre jungen Mitglieder simuliert: einen ganzen Tag und eine ganze Nacht auf den Wachen und auf den Wagen verbringen.

 

Zu insgesamt 68 täuschend echten Einsätzen sind die Jugendfeuerwehren aus Schnelsen, Niendorf, Lokstedt, Eidelstedt, Stellingen, Eimsbüttel und Pöseldorf bei ihrem diesjährigen 24-Stunden-Dienst ausgerückt. Als Gast war auch eine Jugendfeuerwehr aus Schwarzenbruck aus Bayern mit von der Partie. Die 80 Jungen und Mädchen zwischen zehn und 18 Jahren wurden zu Groß- und Kleinbränden gerufen, sollten vollgelaufene Keller auspumpen, Vermisste suchen, eine Ölspur beseitigen, ein Opfer reanimieren. „Manches Mal hatten es die Nachwuchsretter allerdings auch mit einem falschen Alarm zu tun“, verriet Bereichsjugendfeuerwehrwart Tobias Moll. „So stellte sich etwa ein vermeintliches Feuer als simples Küchenexperiment mit reichlich Rauchentwicklung heraus.“ Einen besonders kuriosen Einsatz hatte die Freiwillige Feuerwehr Schnelsen erdacht. Auf einem weitläufigen Grundstück an der Holsteiner Chaussee war angeblich eine Echse entlaufen, die nun aus der Mühlenau geborgen werden sollte. Als die einzelnen Jugendfeuerwehren das „Haustier“ entdeckten, sorgte es erst einmal für große Erheiterung: Mit einem aufblasbaren Dinosaurier hatte niemand gerechnet. Einer ernsthaften Lagebesprechung und der souveränen Bergung in passender Ausrüstung tat der Spaß natürlich keinen Abbruch. kk

Comments are closed.