Nach dem Vorbild der Englischen Gartenarchitektur gestaltet: viel Grün und Duftrosen schmücken den Garten von Hervyn Ehlers am MartensgehölzFotos kn

Nachbars Gärten stehen offen

Wunderschöne Gärten in Niendorf und Lokstedt öffnen am Wochenende ihre Pforten

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Am Sonnabend, 16. und Sonntag, 17. Juni, laden zum 19. Mal knapp 250 Gartenbesitzer aus Hamburg und Schleswig- Holstein in ihre persönlichen, grünen Refugien ein. Zwei Niendorfer Gartenbesitzer nehmen an der Aktion „Offener Garten” teil und öffnen ihr grünes Paradies.

Privatgärten blühen oft im Verborgenen. Aber gerade diese sind, im Gegensatz zu öffentlichen Parkanlagen und Gartenschauen, für Gartenliebhaber besonders aufschlussreich. Hier finden sie viele Gestaltungsbeispiele, die sie auch im eigenen Garten verwirklichen können. Der Reiz der Veranstaltung liegt darin, dass man sowohl einen kompletten Garten bewundern kann und gleichzeitig auch ein Erfahrungsaustausch mit den Gartenbesitzern möglich ist. Ganz zwanglos ergeben sich dabei Gespräche über Pflanzenarten und -sorten, Düngung, Schnitt- und Pflanzenschutzmethoden.

„Duftende Edelrosen beglücken die Sinne!”

In Niendorf am Martensgehölz nimmt Herwyn Ehlers bereits zum fünften Mal an der Aktion teil. Der gelernte Landschaftsgärtner und Gartenarchitekt beschäftigt sich seit 20 Jahren mit der Gestaltung von Grünflächen. „Ich lasse mich gern in England inspirieren”, erklärt der Gartenliebhaber. Die Einflüsse der englischen Gartenarchitektur sind in seinem privaten Cottage-Garten mit über 80 Sorten duftender und Historischer und Englischer Rosen und üppigen Begleitstauden deutlich zu erkennen.

„Kompost ist das Gold des Gärtners!”

Elke Mielke in der Wendlohstraße hat sich mit ihrem Garten einen Kindheitstraum erfüllt. Neben einer 30 Jahre alten Abraham Davi Rose und riesiger Blattmagnolie schmücken unzählige Stauden und eigene Kunstwerke ihren Garten. „Für mich haben Garten und Kunst etwas gemeinsam, wenn es ums Gestalten geht”, so die Hobby-Künstlerin, die sich auch mit der Kammer-Kompostierung gut auskennt und damit ihren Garten in ein blühendes Paradies verwandelt.

Auch der Lüttge-Garten in Lokstedt öffnet seine Pforten. Er wurde 1958 vom bekannten Gartenarchitekten Gustav Lüttge angelegt. Ab 1962 verwirklichte er hier einen Rhododendren-Versuchshain. Der Garten steht heute unter Denkmalschutz, nachdem er vom Verein `Freunde des Lüttge-Gartens` über viele Jahre wieder renaturiert wurde. kn

Offene Gärten am 16. und 17. Juni von 10 bis 18 Uhr in Niendorf: H
Herwyn Ehlers, Am Martensgehölz 19,
Elke Mielke, Wendlohstr.142, Eintritt frei.
Lüttge-Garten in Lokstedt nur am 17. Juni von 11 bis 17 Uhr. Liethwisch 1 (Eingang Schwübb 1). Eintritt frei.

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