Standen Rede und Antwort Amtsleiter Kay Gätgens (Mitte), Pressesprecher Kay Becker und Antonia Schulitz, Abteilungsleiterin Übergeordnete Planung, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung vom Bezirks- amt Eimsbüttel Foto: kh

Bürgernahe Verwaltung

Bezirksamtsleiter Kay Gätgens besuchte Niendorfer Wochenmarkt

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Welche Themen bewegen die Bürger im Stadtteil? Was stößt auf, welche Befürchtungen und Sorgen haben die Niendorfer? Im direkten Dialog erläuterte Bezirksamtsleiter Kay Gätgens auf dem Niendorfer Wochenmarkt Konzepte und Planungen des Bezirks sowie im speziellen für den Tibarg und beantwortete viele Fragen.

Zwischen frischem Obst und leckeren Käsespezialitäten präsentierte sich am vergangenen Donnerstag mit dem Bezirksamt Eimsbüttel ein etwas anderer Stand auf dem Wochenmarkt. „Viele waren zunächst überrascht, dass die Verwaltung auf die Bürger zugeht“, so Gätgens. Dass er in seiner Funktion als Bezirksamtsleiter so hautnah im Bürgerdialog steht, kam bei den insgesamt rund 50 Einzelgesprächen gut an. „Auch wenn ich nicht jedem helfen kann, ist diese Aktion ein Teil meines Jobs, der richtig Spaß bringt.“

Im Fokus der Niendorfer, aber auch der Markthändler standen Fragen zu der Erweiterung des Tibargs mit dem Bebauungsplan B. Im Hinblick auf die Befürchtung, dass der Wochenmarkt der neuen Bebauung weichen muss, konnte Gätgens beruhigen: Auch wenn es dazu noch keine konkreten Pläne gebe, soll der Wochenmarkt sowohl während der Bauphase als auch danach weiterhin stattfinden.

Thema war darüber auch das Stadtentwicklungskonzept „Eimsbüttel 2040 – Zukunft. Lebenswert. Gestalten“. „Wir sind der einzige Hamburger Bezirk, der Ideen entwickelt, wie wir wachsen und gestalten können“, meint der Bezirksamtsleiter: „Und dafür ist uns die Meinung der Bürger wichtig.“

Aber auch für scheinbar „kleinere“ Anliegen, wie herumliegenden Müll oder fehlende Parkplätze, hatten die Mitarbeiter der Verwaltung ein offenes Ohr. „Für den bürgernahen Dialog ist der Wochenmarkt ein idealer Ort, denn hier kommen die Menschen zusammen und tauschen sich aus“, ist Gätgens überzeugt. In den kommenden Wochen wird er weitere Wochenmärkte, unter anderem auch in Schnelsen und Lokstedt, besuchen. Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. kh

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