Debatte SPD-Politiker Wolfgang Rose, Klara Morfeld, Torge Urbanski und Prof. Thomas Straubhaar (v.li.n.re.) diskutierten vor gut 130 Bürgern über das Thema „bedingungsloses Grundeinkommen“ Foto: SPD Schnelsen

Debatte SPD-Politiker Wolfgang Rose, Klara Morfeld, Torge Urbanski und Prof. Thomas Straubhaar (v.li.n.re.) diskutierten vor gut 130 Bürgern über das Thema „bedingungsloses Grundeinkommen“ Foto: SPD Schnelsen

Großes Interesse am Thema Grundeinkommen

Sehr gut besuchte Veranstaltung der SPD im Schnelsener Christophorushaus

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Der Diskussionsabend „Bedingungsloses Grundeinkommen für alle?“  der SPD Schnelsen Anfang Mai war gut besucht.

 

Rund 130 Bürger waren ins Christophorushaus in Schnelsen gekommen, um die Diskussion zwischen Prof. Thomas Straubhaar von der Universität Hamburg und Wolfgang Rose, Gewerkschafter und SPD-Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, zu verfolgen. Der renommierte Ökonom Straubhaar sprach sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen aus. Jeder Bürger solle nach seinem Modell 1000 Euro pro Monat erhalten. Diese Zahlung könne das derzeitige Sozialsystem ersetzen. Laut Straubhaar wäre dies nicht nur gerecht, sondern mit Blick auf Globalisierung und Digitalisierung auch zwingend notwendig.

Der SPD-Politiker Rose kritisierte diesen Vorschlag als unsolidarisch, da er voraussetze, dass die Bürger, die trotz Grundeinkommen arbeiten, diejenigen finanzieren, die sich von der Arbeit zurückziehen würden. Zudem sei das Modell nicht finanzierbar, wenn es auch künftig keine rein privat finanzierten Kranken‐ und Pflegeversicherungen geben soll.

Moderiert wurde die kontroverse Debatte von Klara Morfeld und Torge Urbanski, Jusos aus Niendorf, Lokstedt und Schnelsen. ngo

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