Einkaufen Im Teutonenweg, Höhe Hausnummer 14, sind viele Geschäfte der kleinen Ladenzeile geschlossen. Hier wäre ein Lebensmittelmarkt möglich Fotos: ngo

Einkaufen Im Teutonenweg, Höhe Hausnummer 14, sind viele Geschäfte der kleinen Ladenzeile geschlossen. Hier wäre ein Lebensmittelmarkt möglich Fotos: ngo

Lange Wege, keine Geschäfte

Lange Wege, keine Geschäfte Thema im Ausschuss: Mehr Mobilität und Bürgerteilhabe in Niendorf-Ost

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SPD und Grüne im Regionalausschuss Lokstedt wollen die Verkehrsanbindung und die Nahversorgung der Menschen entlang am Flughafenrand verbessern und fordern vom Bezirksamt ein Bürgerbeteiligungsprojekt.

 

Das Wohngebiet in Niendorf- Ost zwischen Garstedter Weg und Flughafen sowie Burgunderweg, Hasenheide und Swebenweg leidet unter einer mangelnden Infrastruktur (das Wochenblatt berichtete).

Es fehlen Geschäfte und viele Anwohner müssen eine lange Strecke zur Bushaltestelle im Garstedter Weg zurücklegen. SPD und Grüne wollen das ändern und fordern im Regionalausschuss Lokstedt, dass Politik und Verwaltung endlich handeln. „Wir wollen mit Anwohnern und Bezirksamt neue Ideen entwickeln, um die Wohnqualität zu steigern. Besonders für ältere Menschen ist der Fußweg zur Busstation, zum Einkauf oder Arzt mühsam,“ sagt Jutta Seifert, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Eimsbüttel. Auch das Bezirksamt hat bestätigt, dass im Nordosten Niendorfs seit längerer Zeit „Ausstattungsdefizite“ bestehen. So fehlen Supermärkte, Kioske, Treffpunkte, Lokale und andere Nahversorgungsangebote.

Einkaufen Im Teutonenweg, Höhe Hausnummer 14, sind viele Geschäfte der kleinen Ladenzeile geschlossen. Hier wäre ein Lebensmittelmarkt möglich Fotos: ngo

Einkaufen Im Teutonenweg, Höhe Hausnummer 14, sind viele Geschäfte der kleinen Ladenzeile geschlossen. Hier wäre ein Lebensmittelmarkt möglich Fotos: ngo

Im Antrag von SPD und Grünen wird Bezirksamtsleiter Kay Gätgens aufgefordert, bis Mitte des Jahres über die aktuelle Situation in Niendorf-Ost zu berichten. Der Fokus soll dabei auf der Versorgungs- und Anbindungssituation liegen. „So könnte der Einsatz von Elektro-Sammeltaxis eine Lösung zur Verbesserung der Mobilität sein,“ sagt Seifert. Außerdem soll das Bezirksamt einen Bürgerbeteiligungs-Prozess starten, um die Bedürfnisse und Anliegen der Menschen in diesem Bereich zu ermitteln, um dann entsprechend handeln zu können. Als Beispiel nennen die Kommunalpolitiker das Bürgerbeteiligungsverfahren „Lokstedt 2020“. ngo

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