Einweihung Vize-Feuerwehrchef Stephan Wenderoth (li.), Staatsrat Bernd Krösser (M.) und Sprinkenhof-Geschäftsführer Martin Görge (re.) bei der offiziellen Übergabe der Rettungswache Schnelsen Foto: ngo

Vor Übergabe 1000 Einsätze

Die provisorische Rettungswache in Schnelsen ist nun auch offiziell eingeweiht worden

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Der neue Standort in der Oldesloer Straße 21 wurde jetzt auch offiziell von Hamburgs Vize- Feuerwehrchef Stephan Wenderoth, Staatsrat Bernd Krösser, Sprinkenhof-Geschäftsführer Martin Görge und zahlreichen Feuerwehrkameraden eingeweiht.

Mehr als 1000 Mal sind die beiden Einsatzfahrzeuge der neuen Rettungswache Schnelsen seit dem 1. Dezember 2017 zu Notfällen gerufen worden. Das berichtete Stephan Wenderoth, stellvertretender Amtsleiter der Feuerwehr Hamburg, bei der feierlichen Übergabe am vergangenen Mittwoch.

Mit der Inbetriebnahme der sogenannten Interimswache wurde die notfallmedizinische Versorgung der Menschen in Schnelsen, in Niendorf-West und im nördlichen Eidelstedt erheblich verbessert. Bislang wurden die Stadtteile Schnelsen und Niendorf von der Wache Stellingen angefahren, so Wenderoth.

Seit Dezember wird die Feuerwehr Stellingen durch die zwei Rettungswagen in Schnelsen und eine Vier-Mann-Besetzung im 24-Stunden-Dienst entlastet. Der Standort sei unerlässlich, weil die Einwohnerzahlen steigen und viele ältere Menschen in den Stadtteilen leben.

Wachsende Stadt

Der zusätzliche Standort sei zudem eine wichtige Ergänzung für die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Hamburg, so Innen- Staatsrat Bernd Krösser anlässlich der Einweihung. Auch die Feuerwehr müsse sich den Bedürfnissen einer wachsenden Stadt anpassen, um künftig die Versorgung der Menschen zu gewährleisten, führt Krösser aus und verweist dabei auf die steigenden Einsatzzahlen.

Die Rettungswache in Containerbauweise ist aber nur eine Übergangslösung bis ein geeigneter Standort für den Bau einer kompletten Feuer- und Rettungswache in Schnelsen gefunden ist. Wie berichtet, wurde der ursprünglich geplante Standort am Wunderbrunnen als ungeeignet verworfen.

Auf etwa 200 Quadratmetern entstanden in der Oldesloer Straße neben der Fahrzeughalle für die zwei Rettungswagen auch Arbeits- und Sozialräume für die Rettungskräfte der Feuerwehr. Die Baukosten beziffert Sprinkenhof-Geschäftsführer Martin Görge auf mehr als eine halbe Million Euro. Görge hob die kurze Bauzeit von nur drei Monaten hervor und kritisierte zugleich den langen Zeitraum von sechs Monaten für den Bauantrag in der Eimsbütteler Verwaltung. ngo

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