Alle Hände voll zu tun und trotzdem Zeit für die Wochenblatt-Fragen genommen: Torsten Struckmeyer, Obmann der 1. Herren bei Germania Schnelsen Foto: ap

„Es geht jetzt darum, die Liga zu halten“

Der Obmann hat das Wort und schildert die Vorbereitung mit Hindernissen

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Bereits vergangene Woche stellte das Wochenblatt örtlichen Vereinen drei Fragen zur Vorbereitung auf die trotz schwieriger Wetter- und Rasenverhältnisse gestartete Fußball-Rückrunde.

Heute: Drei Fragen an… Torsten Struckmeyer, Obmann 1. Herren Germania Schnelsen

 

Niendorfer Wochenblatt: Gab es in der Winterpause Zu- oder Abgänge von Spielern oder Trainern?

Torsten Struckmeyer: Unser Trainer Björn Laubinger ist von seinem Amt aus persönlichen Gründen zurückgetreten und wir haben uns für eine „interne Lösung“ entschieden. Unser bisheriger Co-Trainer Andreas Ludwig steigt zum Cheftrainer auf und bekommt mit Stefan Lesse, weiterhin auch Trainer unserer 3. Mannschaft, einen gleichberechtigten Coach an die Seite. Für das Trainer-Gespann geht es nun darum, den drohenden Abstieg zu verhindern.

 

NW: Was lief an Vorbereitungen für die Rückrunde?

Struckmeyer: Die Vorbereitung war auf Grund der Ereignisse und der schlechten Wetterverhältnisse nicht besonders, alle drei Spiele die wir ausgetragen haben, gingen verloren.

 

NW: Was erwarten Sie von der Mannschaft und wo sehen Sie sie in der Tabelle nach dem letzten Spieltag?

Struckmeyer: Unser Ziel ist es jetzt, den Bezirksliga-Platz zu halten. Leider haben uns zur Winterpause einige Spieler verlassen, wir werden den Verlust aber weitestgehend auch intern lösen. Hinzu kommt noch unser Verletzungspech. Daher werden bei Bedarf auch immer mal wieder Spieler aus der 3. oder 5. Mannschaft hochgezogen werden. Auch wenn es zur Zeit nicht so „rund“ läuft und ein weiterer Abstieg droht – übrigens ist uns das schon einmal passiert, in der Saison 1989/90 sind wir aus der Bezirksliga in die Kreisliga abgestiegen – wird es bei Germania Schnelsen weitergehen, und eventuell wiederholen sich ja die Ereignisse. Nach dem Abstieg 1989/90 sind wir in vier Jahren drei Mal aufgestiegen. Wir hoffen aber, dass wir am nächsten Freitag unser Heimspiel austragen können und das am besten mit einem Sieg und drei Punkten (Anm. d. Red.: Germania : Hansa Ergebnis 3:1). Interview: ap

Personell angeschlagen Die 1. Herren von Germania Schnelsen mit neuem Cheftrainer Andreas Ludwig (4. v. re.) und scheidendem Tainer Björn Laubinger (ganz li.) bleiben weiter kämpferisch Foto: Germania Schnelsen

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