Stück für Stück wird die Tarpenbek renaturiert. Dafür sind in Niendorf am Rahwegteich umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich Fotos: kn

Stück für Stück geht‘s zurück zur Natur

Die Tarpenbek wird in Niendorf wieder wild - Renaturierungsmaßnahmen am Rahwegteich und am Rahmoor

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Mehr Platz für Tier und Pflanzen, mehr Schutz: Die Tarpenbek mit ihren 21 Kilometern Länge zwischen Norderstedt und Eppendorfer Mühlenteich ist noch immer der längste Grüngürtel im Nordwesten von Hamburg und wird jetzt auch in Niendorf am Rahwegteich und am Rahmoor mit Millionenaufwand umgestaltet, auch weil es die EU verlangt.

 

Mit einer Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) haben sich die europäischen Staaten 2000 verpflichtet, Flüsse, Seen und Grundwasser zu schützen. Dazu zählt auch eine natürliche Form. Die Tarpenbek zählt zu den 22 Gewässern in Hamburg, die für die Renaturierung ausgewählt worden ist.

Mehr Schwung

Dafür werden Kiesbänke und andere Hindernisse wie Totholz eingesetzt, um die Strömung zu verändern und das Wasser sauerstoffreicher zu machen.  Für den Abschnitt am Rahwegteich wurde das Ufer bereits an mehreren Stellen abgetragen, Überflutungstaschen geschaffen und der Bach in ein leicht geschwungenes Bachbett verlegt. Danach hat die neue Natur etwas Zeit, sich einzuspielen.  kn

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