Bike+ Ride Die Parkfläche in Schnelsen wird zur B+R- Anlage ausgebaut und erhält insgesamt 246 Stellplätze für Fahrräder

Moderner, aber auch teurer

Baupläne für P+R-Plätze im Regionalausschuss Lokstedt vorgestellt

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Die Park+Ride-Flächen Hagenbecks Tierpark, Niendorf Markt und Schnelsen sollen in diesem Jahr grundsaniert und teilweise zu B+R-Plätzen (Bike and Ride)ausgebaut werden. Dafür werden Pendler auch zur Kasse gebeten.

 

Auf der Sitzung des Regionalausschusses Lokstedt stellte Jan Krampe, Geschäftsführer der P+R Betriebsgesellschaft, die Entwicklungskonzepte für die P+R-Anlagen in Lokstedt, Niendorf und Schnelsen vor.

Bei allen drei Parkplätzen werden die Fahrbahn- und Stellplatzflächen saniert, zudem die Beleuchtung erneuert und für alle drei Standorte ist die Installation von Audio-, Video- und Notrufeinrichtungen geplant. Außerdem sind  zwei E-Ladesäulen pro Standort geplant. In Lokstedt und Schnelsen erhöht sich auch die Zahl der Parkplätze.

Die P+R-Anlage Schnelsen erhält zudem eine neue Fahrradabstellanlage (B+R). Die Zahl der Fahrradparkplätze steigt von 118 auf 246. Geplant sind 108 überdachte Plätze und 40 werden zu gesicherten Mietstellplätzen ausgebaut. Für E-Bikes sind 16 Ladestationen eingeplant. Alle drei Anlagen werden im Anschluss gebührenpflichtig.

Regenschutz 108 der 246 geplanten Fahrradabstellplätze in Schnelsen werden eine Überdachung erhalten Foto: P+R Betriebsgesellschaft

Die Sanierung der Hagenbecks Tierpark-Anlage soll im Mai/Juni starten und voraussichtlich sechs Monate dauern. Niendorf und Schnelsen sollen in der zweiten Jahreshälfte folgen. Aber es gibt noch Diskussionsbedarf. Denn für die Modernisierungen müssen einige Bäume gefällt werden. Deshalb wurde der Beschluss zur geplanten Ausführung der drei Anlagen auf die nächste Sitzung am 19. März verschoben.

Kreisel vertagt

Auch die Entscheidung über einen Minikreisverkehr an der Kreuzung Stresemannallee, Grandweg in Lokstedt wurde erneut vertagt. So auch mögliche Maßnahmen gegen Falschparker an der Holsteiner Chaussee zwischen dem Burgwedelkamp und dem AKN-Bahnhof Burgwedel.

Heftig diskutiert wurde die geplante Fällung von fünf Bäumen im König-Heinrich-Weg. Doch eine Fällung ist nicht zu vermeiden. Grund: die Wurzeln der betroffenen Bäume haben die Gehwege stark beschädigt. Es sind Stolperfallen entstanden – gefährlich besonders für ältere Fußgänger. Ansonsten müsste der Gehweg gesperrt werden, so Thomas Piper vom Polizeikommissariat 24. ngo

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