Sinia Kröger (33) und Klaas Kröger (31) aus Schnelsen

Von Seelenfrieden und Sehnsucht

Mit diesen Wünschen und Erwartungen gehen Niendorfer, Lokstedter und Schnelsener ins neue Jahr

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Träume, Ziele, Idealvorstellungen und Erwartungen erfüllen aus psychologischer Sicht einen wichtigen Zweck: Sie geben Orientierung und motivieren den Menschen. Das Niendorfer Wochenblatt hat in den Stadtteilen Niendorf, Schnelsen und Lokstedt gefragt, was sich Leserinnen und Leser wünschen und was sie erwarten.  

Umfrage: Katrin Neumann

 

 

Sinia Kröger (33) und Klaas Kröger (31) aus Schnelsen:

Wir sind glücklich in Schnelsen und freuen uns, wenn es so bleibt. Das Wichtigste für uns ist die Sicherheit und dass die Menschen in Frieden miteinander leben. Das gilt auch für unseren Stadtteil, in dem wir uns sehr wohl fühlen – bis auf das ständige Verkehrschaos zur Zeit. Wir freuen uns aber auf den hoffentlich bald begrünten Autobahndeckel  mit Spielplätzen für unsere Kinder.

 

Kirsten Bublitz (56) aus Schnelsen:

Eine friedliche menschliche Welt ist eine wichtige Voraussetzung für alles. Ich hoffe, dass sich die Weltlage wieder beruhigt und wir uns in unserem Stadtteil Schnelsen weiterhin in Frieden leben können. Für die Fromestraße wünsche ich mir einen Buisiness Improvement District (BID) wie am Tibarg, eine Standortgemeinschaft der Geschäftsleute, die zur Belebung des Stadtteils beiträgt. Ein Straßenlauf mit Siegerehrung in der Frohmestraße wäre doch mal ein zukunftsweisendes Ereignis.

 

 

 

Tom Neumann (25) aus Niendorf:

Ich wünsche mir für 2018, dass die Menschheit endlich aufwacht und erkennt, wie kostbar unsere Ressourcen sind. Viele Erdenbürger gehen achtlos daran vorbei und damit um. Wenn ich daran denke, dass es Thunfischsteaks in jedem Supermarkt gibt, wo doch der Thunfisch vor dem Aussterben bedroht ist… Ich als Hobby-Angler finde es richtig, dass es Dorsch- Fangquoten gibt. Nur diese Quoten müssten dann auch in Polen und Russland gelten.

 

 

 

Nadine Nitzsche  (34) aus Niendorf:

Gesundheit und Glück mit der Familie ist für mich das Wichtigste. Ich bin mit meiner Familie aus Schleswig-Holstein nach Niendorf gezogen und freue mich über das kinderfreundliche Netzwerk in diesem Stadtteil. Wünschenswert wäre ein Treffpunkt für Familien, beispielsweise ein geselliges Lokal am Tibarg, wo sich auch die Familienväter wohlfühlen und die Kinder in Ruhe miteinander spielen können. Die Cafés sind dafür leider alle zu klein.

 

 

 

Rudi Cordts (74) und Aal- Rainer (71) aus Lokstedt:

Gesundheit ist für uns das Wichtigste. Aber wir sehen leider hier in der Grelckstraße Autos, die durch die Zwanziger-Zone nur so durchrasen. Wir wünschen uns, dass die Stadt hier mehr Blitzgeräte aufstellt. Generell wäre es schön, wenn alle Menschen einfach mehr Rücksicht aufeinander nehmen würden.            Fotos: kn

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