Das goldene Wochenblatt-Glücksschwein wechselte bei der Verabschiedung von Angelika Zander (2.v.li.) in die Obhut von Hans Pirch (neuer Geschäftsführer Niendorfer Wochenblatt), Silke Stockhusen (Verlagskoordinatorin Niendorfer Wochenblatt) und Frank Richert (Vermarktungsleitung Mediahafen Hamburg, v.li.n.re.) Foto: si

Mit dem Stadtteil für den Stadtteil

Die Geschäftsführung des Niendorfer Wochenblattes übernimmt Hans Pirch

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12 Jahre lang war Angelika Zander als Geschäftsführerin Kopf und Gesicht des Niendorfer Wochenblattes. Seit Jahresbeginn ist sie im Ruhestand. Ihr Nachfolger, Hans Pirch, ist ebenfalls ein gestandener Zeitungsmensch mit jahrzehntelanger Erfahrung.

 

Es war eine herzliche und emotionale Feier mit der sich Angelika Zander vom Wochenblatt und ihren Wegbegleitern verabschiedete: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Vorgesetzte, ehemalige Wochenblättler, treue Kunden und Freunde aus dem Stadtteil zollten der taffen Geschäftsfrau Respekt. Sie hatte es geschafft, die Stadtteilzeitung sicher durch ein Jahrzehnt zu steuern, das geprägt war von hohen Wellen und viel Gegenwind in der Zeitungsbranche.

Ein guter Ruf

So sorgte sie unter anderem dafür, dass nach dem Verkauf des Wochenblatts vom Springer Verlag an Funke Medien in 2014, der gute Ruf der kleinen Hamburger Stadtteilzeitung sogar bis in die Konzernzentrale nach Essen vordrang. Denn während der Einbruch der Anzeigenerlöse bei anderen Zeitungen mehr als dramatisch war, so manches Blatt sogar eingestellt werden musste, stand und steht das Niendorfer Wochenblatt auf gesunden Füßen. Und lieferte obendrein hervorragende Qualität: Denn in 2014 wurde das Niendorfer Wochenblatt als eines der besten Anzeigenblätter Deutschlands für seine hervorragende Bürger- und Verbrauchernähe mit dem Durchblickpreis vom Bundesverband der deutschen Anzeigenblätter ausgezeichnet.

Prägend für Niendorf

Zugleich schaffte Angelika Zander es aber auch, den Stadtteil mitzuprägen und weiter zu entwickeln. Beispielhaft ist hier nur ihr Engagement für den BID Tibarg genannt. Sie gehörte zu den Wegbereitern, die den ersten Business Improvement District im Bezirk Eimsbüttel überhaupt erst möglich machten und  begleitete mit viel Herzblut die zahlreichen Maßnahmen, welche die Grundeigentümer am Tibarg mit Millionenaufwand anschoben, um die Einkaufsmeile zukunftsfähig zu gestalten. Dass es durchaus gelungen ist, bestätigen sowohl ein Standortgutachten, welches dem Tibarg eine positive Entwicklung attestiert, als auch gestiegene Besucherzahlen. Seit 2016 sorgt der BID Tibarg II dafür, dass der Aufwärtstrend nicht ins Stocken gerät. Das Niendorfer Wochenblatt wird sich hier auch zukünftig mit Hans Pirch tatkräftig und sachkundig engagieren. Da Pirch zugleich auch die Geschäftsführung der Bergedorfer Zeitung, des Hamburger Wochenblatt Verlags und des Heimat Echos inne hat, hat er sich für Niendorf  mit Verlagskoordinatorin Silke Stockhusen kompetente Unterstützung für das Niendorfer Wochenblatt ins Boot geholt. si

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