Der Märkerweg in Niendorf musste zeitweise weiträumig für die Löscharbeiten gesperrt werden Foto: cc

Brand im Märkerweg

Einhundert Jahre altes Haus bis auf die Grundmauern niedergebrannt

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Ein über einhundert Jahre altes Holzhaus im Niendorfer Märkerweg ist am Mittwoch vergangener Woche niedergebrannt.  Das Feuer erwies sich als schwer kontrollierbar, da Gasflaschen in dem Haus gelagert waren.

 

Der Eigentümer selbst hatte den Brand festgestellt und die Feuerwehr alarmiert. Als der erste Einsatzwagen nachmittags gegen kurz vor 17 Uhr  am Einsatzort eintraf, stand bereits das ganze Haus in Flammen.

Als besonders schwierig für die Löscharbeiten erwiesen sich acht gelagerte Gasflaschen.

Explosionsgefahr

„Es bestand Explosions- und damit Lebensgefahr für die Feuerwehrmänner“, so Pressesprecher Werner Nölken von der  Feuerwehr Hamburg.  Deswegen war auch die Alarmstufe erhöht und zwei Wasserwerfer zum Schutz der Nachbarhäuser in Position gebracht worden.

Insgesamt waren 61 Feuerwehrleute der Hamburger Berufsfeuerwehr und vier frei-  willige Feuerwehren im Einsatz.

Da sie wegen der andauernden Explosionsgefahr nicht ins Innere des brennenden Hauses vordringen konnten, wurde versucht das Feuer durch einen massiven Außeneinsatz unter Kontrolle zu bringen.  „Mehr als zehntausend Liter Wasser pro Minute wurden benötigt“, so Nölken.

Der Eigentümer des seit einhundert Jahren in Familienbesitz befindlichen Hauses ist bei seinem Sohn in Langenhorn untergekommen.  cc

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