20 Jahre Projektleiter beim Kinder- und Familienzentrum, Burgwedel, Werner Brayer, ist stolz auf seine Arbeit Fotos: cc

„Ich gucke ermutigt auf 20 Jahre zurück“

Das KiFaZ feierte seinen 20. Geburtstag

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Zum runden Ehrentag (27.11.) war volles Haus in der Walter- Jungleib-Straße 20 in Schnelsen-Burgwedel. Zu Kaffee und Keksen und einer fröhlichen Feier fanden sich neben Freunden und Nutzern der Institution auch Staatsrat Jan Pörksen und Bezirksamtsleiter Kay Gätgens ein. Beide hatten viele lobende Worte für die geleistete Arbeit der vergangenen zwanzig Jahre.

 

Als das KiFaZ in den 90er-Jahren den Zuschlag für die Trägerschaft der Sozialräume erlangte, waren gerade Sechstausend neue Anwohner nach Schnelsen-Burgwedel gekommen. „Das war für den Arbeitskreis ein ganz schöner Schluck aus der Pulle“, so Bezirksamtsleiter Kay Gätgens. Unter dem schönen Wort „Wohnvoraussetzungseinheit“ mussten unter anderem neue Institutionen, wie Kitas, Schulen, der Jugendclub und Anlaufstellen für alte und neue Anwohner geschaffen werden. Gätgens, selbst Schnelsener, sagte dazu: „Ich gucke ermutigt auf 20 Jahre zurück“.

Hilfe für Familien

Ermutigt blickte Bezirksamtsleiter Kay Gätgens auf 20 Jahre KiFaZ zurück

Von Anfang an dabei: Das KiFaZ. Dort bekam und bekommt immer noch jeder Hilfe, der sie braucht. Sei es beim Papiere ausfüllen, Anträge stellen, Bewerbungen schreiben, bei Problemen mit dem Jobcenter und vielem mehr. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Angebote wie das Familien-Cafe, ein Treff für Migrantinnen und den Übersetzungsdienst. Besonderer Service am KiFaZ:

„Schon früh wurde der Laiendolmetscherdienst entwickelt und aufgebaut, um so auch für Familien mit sogenanntem Migrationshintergrund das ‚Recht verstanden zu werden‘ zu bekräftigen“ so Werner Brayer. Laiendolmetscher aus der Nachbarschaft des KiFaZ übersetzten für Nutzerinnen und Nutzer in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen. „Mehrere tausend Einsätze dieser Dolmetscher – bei Ärzten, in Schulen, bei Behörden oder auch beim ASD und in unserer eigenen Beratungsarbeit – hat es in den letzten zwanzig Jahren gegeben“, so Brayer.

Staatsrat der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Jan Pörksen, zog ein positives Fazit

Weiter resümierte der Projektleiter des KiFaZ: „Nach 20 Jahren Kinder- und Familienzentrum Schnelsen mit einer hohen personellen Kontinuität sind wir schon etwas stolz auf das Erreichte. Insbesondere glauben wir, dass das KiFaZ Schnelsen ein hohes Maß an Vertrauen in der Bevölkerung und auch bei den Einrichtungen in Schnelsen genießt. Ein Anwohner brachte es mal schlicht auf die Formel ‚Wenn man ein Problem hat, geht man ins KiFaZ‘.“ cc

 

Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ), Walter-Jungleib-Straße 20, Schnelsen-Burgwedel, Tel. 55009135/36, E-Mail: kifaz.burg wedel@t-online.de

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