Alle hoffen, dass noch diese Woche der Parkplatz öffnet Foto: moe/fotolia

Das lange Warten

Öffnung des Parkplatzes an der Paul-Sorge-Straße verzögert sich

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Die Vorfreude war groß, als das Niendorfer Wochenblatt verkünden konnte, dass die Stellplätze an der Paul-Sorge-Straße bald wieder nutzbar sind – und zwar vorerst kostenlos.

 

Nachdem das Containerdorf für Flüchtlinge – dafür wurde die Parkfläche beim Tibarg zwei Jahre lang genutzt – abgebaut wurde, begeisterte Mitte Oktober die Nachricht von der baldigen Freigabe der Fläche. Doch getan hat sich in dem vergangenen Monat nicht viel! „Das für den Handel so wichtige Weihnachtsgeschäft hat bereits begonnen und wir sind dringend auf ausreichend Parkplätze angewiesen“, so Quartiersmanagerin Nina Häder von der Stadt + Handel City- und Standortmanagement BID GmbH. „Unnötige Sperrungen sind extrem ärgerlich, führen zu Kundenabwanderung und völlig unnötigen Umsatzeinbußen“, sagt sie weiter. „Deshalb sollte alles unternommen werden, damit der Parkplatz wieder geöffnet werden kann. Bisher hatten wir leider nicht den Eindruck, dass dies mit aller Kraft verfolgt wird“, so die Quartiersmanagerin im Namen der Arbeitsgemeinschaft Tibarg (AGT) und des BID Business Improvement District weiter.

Mit Unterstützung des Niendorfer SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Marc Schemmel sucht sie die Klärung mit dem Bezirksamt Eimsbüttel und der P+R-  Betriebsgesellschaft – um eine schnellstmögliche Öffnung zu forcieren. Auch das Niendorfer Wochenblatt hakt bei den Einrichtungen nach. „Alle Beteiligten haben sich nun eng abgestimmt und eine Lösung gefunden“, so Kay Becker, Pressesprecher Bezirksamt Eimsbüttel.

Nicht verkehrssicher

Die für die vorerst provisorische Öffnung des Parkplatzes nötigen Markierungs- und Beleuchtungsarbeiten sollten Anfang dieser Woche abgeschlossen sein. „Wir hätten gern schon früher geöffnet, doch die Arbeiten sind erforderlich, um die Verkehrssicherheit auf der Fläche zu gewährleisten“, so Heino Vahldieck, Geschäftsführer der P+R-Betriebsgesellschaft. Für die Geschäftsleute und die Tibarg-Besucher bleibt das Vorgehen rätselhaft. „Niendorf hat vorbildlich mit großem ehrenamtlichen Einsatz mitgeholfen, heimatlose Flüchtlinge unterzubringen“, so Nina Häder. „Für den Bürger ist es nicht nachvollziehbar, wie lange es dauert, bis hier wieder geparkt werden kann und das bei der Vorgeschichte rund um die Fläche! Schon 2015 war der Platz vor Errichtung des Containerdorfs über zwei Monate gesperrt, bevor überhaupt die Bauarbeiter anrückten“, so die Quartiersmanagerin.

Heino Vahldieck erklärt, dass die jetzigen Markierungsarbeiten vom Bezirksamt beauftragt wurden, die P+R-Betriebsgesellschaft kümmere sich um die Lichtsituation. „Das wird jetzt zügig bearbeitet“, beteuert er. Nun hoffen alle, dass die Versprechen eingehalten werden und dieser Tage der Gratis-Parkplatz öffnet. Wie bereits berichtet, wird die Fläche 2018 nach einer Grundinstandsetzung zum kostenpflichten P+R-Platz. moe

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