Noch einmal anstossen Andreas Ludwig (Mitte) mit Germania Schatzmeister Mathias Deutschmann (links) und Bernd Hoffmann von der Vereins-Geschäftsstelle (rechts) Foto: ar

Abschied im Germanen-Clubheim

Nach sieben Jahren als Pächter in Schnelsen geht Andreas Ludwig nun neue Wege

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Sieben Jahre lang war Andreas Ludwig die gute Seele im Clubheim vom TuS Germania Schnelsen. Jetzt nimmt er Abschied – und bleibt dem Verein trotzdem treu …

 

Der Zufall brachte ihn zum TuS Germania Schnelsen: Andreas Ludwig, ein „Niendorfer Jung“ und begeisterter Fußballer, belieferte mit seinen Edeka- Märkten auch Veranstaltungen. So lernte er den Schnelsener Ligamanager kennen – und erfuhr durch ihn, dass das Germania- Clubheim „Germanentreff“ einen neuen Pächter sucht. „Das hat mich gereizt“, erinnert sich der 55-Jährige.

Und so übernahm er vor sieben Jahren das Clubheim am Königskinderweg – eine Entscheidung, die er nie bereut hat: „Wir haben hier neben dem normalen Betrieb tolle Feste gefeiert.“  Fasching, Weihnachten und vor allem Silvester ging es dann rund: „Einmal hatten wir 120 Gäste!“ Da mussten auf der Terrasse Pavillons aufgebaut werden, damit alle Platz finden.

Neben dem normalen Betrieb, der sich nach dem Trainings- und Spielbetrieb der Germanen richtet, war vor allem samstags immer viel los: „Wir sind eine Sky-Bar, zeigen natürlich alle HSV-Spiele!“, so Ludwig. Neben einem Bier gibt es die „typische Vereins-Küche““, sagt er lachend. Also Currywurst, Pommes, Bauernfrühstück – deftig und lecker.

Zum 31. Dezember nimmt Andreas Ludwig mit einem lachenden und einem weinenden Auge Abschied – „aus privaten Gründen.“ Er möchte mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Dem Verein bleibt er jedoch treu – gemeinsam mit Björn Laubinger trainiert er die 1. Herren. Und wird dann nach dem Training sicher auch im Clubheim vorbeischauen – bei seinem Nachfolger. Der wird aktuell noch gesucht. „Wer Interesse hat, kann sich gerne bei der Geschäftsstelle melden“, sagt Bernd Hoffmann, Mitglied im Ältesten- und Ehrenrat des Vereins. Damit es auch weiterhin im Clubheim heißt: Auf ein Bier unter Freunden … ar

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