Auch im Niendorfer Gehege waren die FF Niendorf während der Stürme im Einsatz Foto: privat

Rekordeinsätze durch Stürme

Xavier und Herwart hielten die Freiwilligen Feuerwehren in Atem

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Die zwei mächtigen Sturmtiefs „Xavier“ Anfang Oktober und „Herwart“ zum Monatsende hielten alle Stadtteile – und ganz besonders die Freiwilligen Feuerwehren in Atem.

 

Während „Xavier“ mittags auf Hamburg traf, wehte „Herwart“ bereits um 3 Uhr früh die ehrenamtlichen Retter aus Niendorf aus den Betten: Umgestürzte Bäume mussten beseitigt werden, ebenso wie von Bäumen begrabene Häuser und Autos sowie abgeknickte Äste. Wehrführer Tobias Höppner: „Wir haben mit 77 sturmbedingten Einsätzen nur im Oktober einen neuen Rekord erreicht! Während wir bei Xavier rund 30 Stunden mit lediglich einer fünfstündigen Ruhepause durchgehend im Einsatz waren, hat uns Xavier 13 Stunden ohne Unterbrechung gefordert. Eine großartige Leistung der Kameradinnen und Kameraden!“

Einen besonderen Gruß schickt der Wehrführer auch an die Familien und Arbeitsgeber der freiwilligen Feuerwehrleute: „Es ist immer auch eine Herausforderung und Belastung, wenn die Familien und Arbeitgeber ohne den Vater, den Partner, den Gesellen oder Angestellten auskommen müssen, weil diese Menschen in Not helfen. Dafür gebührt ihnen ein großer Dank.“

Auch die Lokstedter Wehr war während der beiden Stürme mit zwei Löschfahrzeugen für 77 Einsätze in Hamburgs Westen in den Bezirken Mitte, Eimsbüttel und Altona unterwegs – um für die Sicherheit auf Straßen und Wegen zu sorgen. Ebenso war die FF Schnelsen im Dauereinsatz. Auch an den Folgetagen galt es für die Kameraden, immer wieder noch sogenannte „Droht zu fallen“-Situationen abzuarbeiten.        moe/mf

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